In der vergangenen Saison sind die Saatflächen für Soja um 4,6% kleiner geworden. Das entspricht einer Fläche von 120.000 Hektar. Eine Reihe führender Sojaproduzenten begründet diesen Rücklauf mit der Welle von Gewalttaten, die in den vergangenen Monaten im Landwirtschaftssektor registriert worden seien. Die vermehrten Fälle von Gewaltanwendung hätten die Investitionsfreude gedämpft. Gleichermaßen seien die großen Ernteeinbußen aufgrund der ungewöhnlichen Trockenheit in diesem Jahr schuld am Produktionsrückgang. Die vergangene Ernte hatte nur 3,7 Millionen Tonnen Soja hervorbringen können, was, verglichen mit vorangegangenen Jahren, einem Einbruch von 44% entsprach. Alle Zahlen basieren auf einem Bericht des Instituts für Biotechnologie (INBIO), der am gestrigen Montag im Asuncioner Carmelitas Center vorgestellt wurde.



















