Diplomaten in Fahrzeugimport-Missbrauch verstrickt

Ein argentinisches Gericht in Buenos Aires untersucht momentan 19 paraguayische Diplomaten wegen illegaler Bereicherung im Fahrzeughandel. Das Gericht für Wirtschaftsdelikte hat Angaben zufolge berechtigte Gründe, 19 paraguayische Botschafter in Argentinien wegen Missbrauchs persönlicher Importrechte zu untersuchen.

Wie aus einem Zeitungsbericht verlautete, sollen diese angeblich ihre persönlichen Fahrzeug-Importrechte auf Drittpersonen übertragen haben.

Diese Drittpersonen hätten das Gebrauchsrecht der Diplomaten in Anspruch genommen und verschiedene Luxusfahrzeuge ins Land gebracht.

An der Zollstation haben die Diplomaten vermutlich den halben Importpreis bezahlt, um den Schein der Legalität aufrecht zu halten. Auf diese Art und Weise sei jedoch das Nachbarland um millionenfache Importsteuer-Einnahmen gekommen, während die paraguayischen Botschafter die Fahrzeuge zu einem verminderten Preis an Drittpersonen verkaufe.

Derartige Fälle könnten bereits auf das Jahr 2000 zurückdatiert werden, so Presseinformationen zufolge.

Das argentinische Gericht für Wirtschaftsdelikte hat die paraguayische Regierung um die kompletten Vorgeschichten bzw. Vorstrafen der 19 Beschuldigten gebeten, damit die Fälle aufgenommen werden können.

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