Lino César Oviedo geehrt für Menschenrechte

In den frühen Morgenstunden des 10. Dezember 2009, dem “Tag der Menschenrechte” sind im Nationalkongress von Paraguay, Lino César Oviedo (General im Ruhestand), und Luis Alfonso Resck (Präsident der Kommission für Menschenrechte) mit der besonderen Anerkennung für Menschenrechte geehrt worden.

Der General im Ruhestand bemerkte ganz besonnen: “Heute ist ein besondere Tag, wollen wir derer gedenken, deren Menschenrechte in irgend einer Art und Weise verletzt wurden.”

Besonders Luis Alfonso Resck gegenüber bezeugte Lino César Oviedo seine Anerkennung, nicht nur weil er erfolgreich Bücher schrieb, sondern weil dessen Freiheit mehrmals beim Kampf für Menschenrechte man ihm beraubte. So betonte der General: “Wir wissen von ihrem Kampf. Wir wissen von ihren Verlust an Freiheit bei zahlreichen Gelegenheiten, von Demütigung”. Deshalb ist es uns ein wichtiges, das wir uns für die Menschenrechte stark machen.

Lino Oviedo selbst musste erfahren wie es ist, wenn man als ehemalige Befehlshaber der paraguayischen Streitkräfte sich gegen politischen Interessen stellt. Wie es ist, wenn man als den moralischen Urheber für die Ermordung des ehemaligen Vice Präsidenten Luis Maria Argana verantwortlich gemacht wird. Fakten und Indizien sprechen dafür das Argana eines natürlichen Todes gestorben ist, das Attentat gestellt war, und diese Situation politisch gegen Oviedo ausgenutzt wurde. Lino Oviedo hatte zu diesem Zeitpunkt die besten Chancen beim Wahlantritt zum neuen Präsidenten gewählt zu werden. Seine Pro-Amerikanische Haltung scheint ihm zum Verhängnis geworden zu sein.

Dann sein politisches auf begehren gegen den damaligen Präsidenten Juan Carlos Wasmosy, dem vorgeworfen wurde: Seinerzeit das Land unbehelligt in dreistelliger Millionenhöhe zu beraubten. Dieses auf begehren beraubte Lino Oviedo seiner Freiheit. Er wurde als Zivilist, vor einem Militärgericht zu einer 10-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Seinen Ex-Oberbefehlshaber eines Staatsstreich zu Beschuldigen, von Wasmosy ein politischer Schachzug, der Lino Oviedo die Präsidentschaft kostete, und ihn aus dem Verkehr zog. Mit der Presse im Rücken, hatte Wasmosy den gewünschten Erfolg. International wird er bis heute als Putschist in den Medien gebrandmarkt.

Heute: In allen Anklagepunkten vom obersten Gericht rehabilitiert und freigesprochen, ist es ihm ein wichtiges sich für die Menschenrechte in seinem Land einzusetzen.

Zu diesem Artikel ist kein Kommentar möglich!

WERBUNG

Anmelden - Theme by Gabfire themes