Der Preis für Sojabohnen ist in Argentinien und international stark zurückgegangen. Sowohl der amerikanisch Marktpreis aus Chicago, als auch der argentinische Preis aus Rosario, ist von 995$ pro Tonne Sojabohnen noch in der 2. Februarwoche auf mittlerweile 820$ pro Tonne gesunken.
Das argentinische Landwirtschaftssekretariat geht 2008 von einer Maisernte zwischen 12,5 Millionen Tonnen und 13,8 Millionen Tonnen aus. Dies entspricht einem Ertragsrückgang von bis zu 45% im Vergleich zur letztjährigen Ernte, die einen Ertrag von 22 Millionen Tonnen erzielte.
Der amerikanischen Firma Monsanto ist seit Mitte Februar der Verkauf von genetisch veränderten Baumwollsamen in Argentinien erlaubt. Dies wurde durch Beschluss 82/09 des argentinischen Landwirtschaftssekretariats festgelegt.
Nach einem Bericht der argentinischen Kammer für Rindfleischindustrie CICCRA, hat Argentiniens Rinderbestand 2008 im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Dies liegt vor allem an der hohen Schlachtquote bei weiblichen Tieren.
In den Räumen der Vereinten Nationen fand eine regionale Telekonferez mit dem Titel „Auswirkungen der internationalen Krise auf die Kinder und wie diese zu bewältien ist“, statt. Fazit: Armut ist in Paraguay keine Erscheinung der weltweiten Wirtschaftskrise.
Während rund 2.000 Bauern in einer Protestaktion die Route V, in der Nähe der Stadt Horqueta blockieren, um eine gesetzliche Preisfestlegung zu erzwingen, geht die Wirtschaft dieses Sektors davon aus, dass die Preise ab April diesen Jahres noch weiter fallen werden.
Der Geflügelsektor, vertreten durch Blanca Ceuppens, Managerin der Geflügelfarm “La Granja”, fordert die Regierung zu schärferen Maßnahmen gegen den Schmuggel auf. Außerdem fordert sie die Einfuhrbedingungen für Importe schwieriger zu gestalten, “so wie die Nachbarländer dies schließlich auch tun” und eine Festlegung der Einfuhrmengen.
Die Produktion in Argentinien nimmt weiter ab. Im Januar 2009 sank die Industrieproduktion laut Index der Consulting-Firma Orlando Ferreres um 9,1%. Bereits in den Vormonaten gingen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr stetig zurück.
Laut Regierungsberichten sei das Bruttoinlandsprodukt Uruguays 2008 um 10,6% gestiegen. Dies lässt sich vor allem auf die Inbetriebnahme der finnischen Zellstofffabrik Botnia zurückführen.
Um die Geschäftsverhandlungen des Mercosurs mit Bolivien weiter nach vorne zu treiben, wird Außenminister Rubén Ramírez im März nach Bolivien reisen.