Chile will seine Fleischimporte künftig hauptsächlich aus Paraguay beziehen. Die steigende Nachfrage von paraguayischem Rindfleisch wurde beim Permanenten Veterinärkomitee des Conosur in Asunción angekündigt, weil nach dem letzten Erdbeben nicht einmal die geringe eigene Fleischproduktion im Andenland aufrechterhalten werden kann. Da Argentinien seine Fleischexporte vorläufig eingestellt hat, sollen laut Claudio Ternicier, Chef der chilenischen Tiergesundheitsbehörde SAG, vor allem paraguayische Produkte die große Nachfrage decken.
Paraguay hat mit dem Rindfleischexport nach Chile im Januar dieses Jahres 20 Millionen Dollar Devisen verdient. Im Februar konnten diese Einnahmen um vier Millionen gesteigert werden. Angesichts der veränderten Situation in Chile könnten sich die Fleischexporte in das Andenland nun noch bedeutend erhöhen.



















