Der Minister für Land- und Viehwirtschaft, Enzo Cardozo, nahm gestern bei einer Pressekonferenz zum Thema „Pflanzenschutzmittel“ Stellung zu dem umstrittenen Dekret. Gemeint ist damit das Dekret Nummer 1937/09 welches den Gebrauch der Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft regelt.
Das paraguayische Justiz- und Arbeitsministerium hat das neue Mindestgehalt per Resolution festgelegt.
Das Justiz- und Arbeitsministerium kündigte an, 7000 paraguayischen Firmen Strafen aufzuerlegen, die ihre Arbeitnehmern nicht in den Sozialversicherungsdienst IPS eingeschrieben haben. Der Vizeminister für Arbeit und soziale Gerechtigkeit, Raúl Mongelós erklärte: Die Einschreibung der Arbeitnehmer ist laut Gesetzt die Pflicht aller Unternehmer, wir werden verstärkte Maßnahmen ergreifen, damit dies auch eingehalten wird“.
Eine vom Abgeordneten Oscar Tuma eingereichte Gesetzesvorlage, sieht die Abschaffung der 10-Jahres-Regelung. Durch diesen genießen paraguayische Arbeitnehmer momentan praktisch absoluten Kündigungsschutz, nachdem sie 10 Jahre in derselben Firma gearbeitet haben.
Die Sondersteuer auf den Bruttosteuersatz auf importierte Produkte, welche die Stadtverwaltung Buenos Aires eingeführt hatte, verstößt gegen die Mercosur-Ordnung. Dies gab der Vizepräsident der Kammer der Importeure, Diego Perez Saniesteban bekannt.
Der Staatspräsident legte gestern ein Veto gegen die Verschiebung der Einkommenssteuer ein. Zum wiederholten Male hatten Abgeordnete den Beginn um ein Jahr verlegt.
Mit 42 Stimmen entschied sich die paraguayische Abgeordnetenkammer heute zum dritten Mal gegen die sofortige Einführung einer Einkommenssteuer. Diese soll nun im nächsten Jahr eingeführt werden.
Die Paraguayisch-Amerikanischen Handelskammer hält die geplanten Subventionen der Regierung für die Sesam-Bauern im Departament San Pedro für verfassungswidrig. Diese verstießen gegen das in der Verfassung festgehaltene Gleichheitsgebot.
In Paraguay existieren im Moment zwei „Freihäfen“, in denen Zölle und Einfuhrumsatzsteuern bei Einfuhr nicht sofort erhoben werden. Geplant sind jedoch weitere Freihäfen, die zur Lagerung, Weiterverarbeitung und Veredelung von Produkten genutzt werden können.
Die geplante Erhöhung des paraguayischen Mindestlohnes wird verschoben. Stattdessen wolle man sich laut Regierung mehr auf die Erhaltung bereits bestehender Arbeitsplätze konzentrieren.