Seit Beginn der Versteigerung via Fernsehübertragung, konnte die argentinische Rinderbörse in Rosario die Zahl der verkauften Tiere verdreifachen. Bereits seit 6 Monaten wird dieses, in Industriestaaten bereits regulär genutzte System verwendet.
Seit Beginn der Versteigerung via Fernsehübertragung, konnte die argentinische Rinderbörse in Rosario die Zahl der verkauften Tiere verdreifachen. Bereits seit 6 Monaten wird dieses, in Industriestaaten bereits regulär genutzte System verwendet.
Vergangenen Freitag wurde eine Studie zur Entwicklung der paraguayischen Landwirtschaft 2008 veröffentlicht. Diese zeigt deutlich, dass sich diese im Wandel befindet.
Laut Angabe des Energiesekretariates hat der Dieselverbrauch in Argentinien im ersten Quartal des laufenden Jahres um ca. 1,89 cbm abgenommen. Dies entspricht einem Rückgang von 15% im Vergleich zum Vorjahr.
Positiv wirkt sich auf die paraguayische Wirtschaft aus, dass sich Bauern aus dem Inland verstärkt den Genossenschaften und Kooperativen des Landes anschließen, die es vermögen die Folgen von Preisverfall und Trockenheit etwas abzufedern und auch in der schweren finanziellen Situation weiterhin Kredite vergeben.
Agraringenieur Helmut von Brandenstein war seinen Konkurrenten in der Zeit voraus, als er sich 2007 entschloss, den kommerziellen Anbau der Jatropha-Pflanze zu betreiben. Dieser Vorsprung macht sich heute durch seine Vorreiterrolle im Jatrophageschäft bemerkbar. Für Farmland-Online erstellte der Agraringenieur eine Kosten- Ertragskalkulation für den Jatrohpaanbau und vergleicht diese mit dem Sojaanbau.
Mit einem finanziellen Aufwand von 6 Millionen US-Dollar ist in Caaguazú eine der größten Stevia-Produktionen weltweit errichtet worden. Dort sollen jährlich große Mengen an Süßstoff produziert werden.
Die Kultivierung von Kokosnüssen könnte möglicherweise eine Produktionsalternative für Paraguay werden. Neben Speiseöl kann man sie auch zur Herstellung von Bio-Diesel verwenden.
Seit der Marktzulassung von Stevia-Produkten in den USA, wächst auch das Interesse internationaler Konzernen an dieser Art von Süßstoff. Führungsmitglieder der multinationalen Firma Purce Circel Limited befinden sich derzeit in Paraguay, um – laut Pressebericht – als Vermittler für die Getränke-Konzerne Coca-Cola und Pepsi, den Paraguayanischen Markt darauf vorbereiten, diese mit dem aus Stevia gewonnenen Süßstoff Ka’a he’e zu versorgen.
Aus dem jährliche “Welt-Drogen-Report “, den die Vereinten Nationen 2008 herausgaben, geht hervor, dass Paraguay jedes Jahr knapp 6000 Tonnen Marihuana im Wert von ca. 3,6 Milliarden US$ produziert. Die gestiegenen Absatzchancen von Stevia auf dem Weltmarkt könnten dazu führen, dass selbst der ertragreiche Marihuanaanbau als weniger rentabel erscheint, als das heiss begehrte Süßkraut.
Weiterhin auf einer Erfolgswelle befindet sich der paraguayische Süßstoff “Ka’a he’e”, dessen Export im vergangenen Jahr schon um 60 Prozent gestiegen ist. Einen Gesamtumsatz von 790 000 Dollar verzeichnete das Steviapflänzchen bis zum September letzten Jahres, laut Aussagen des nationalen Netzwerkes für Investitionen und Exporte (REDIEX).