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	<title>Farmland &#124; Online-Magazin &#187; Ökologischer Anbau</title>
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		<title>Landwirtschaftsministerium fördert organische Produktion</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[organische Produkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Spende in Höhe von 184 Millionen Guaraníes unterstützt das paraguayische Landwirtschaftsministerium die Zentrale Kommission für die Produktion Organischer Produkte. Die Spende soll vor allem die Anlage von Familiengärten.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5708/landwirtschaftsministerium-fordert-organische-produktion/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Spende in Höhe von 184 Millionen Guaraníes unterstützt das paraguayische Landwirtschaftsministerium die Zentrale Kommission für die Produktion Organischer Produkte. Die Spende soll vor allem die Anlage von Familiengärten und die Geflügelzucht vorantreiben.</p>
<p>Landwirtschaftsminister Enzo Cardozo betonte bei der Übergabe in Arroyos y Esteros die Bedeutung des organischen Anbaus und versprach den Bauern weitere Unterstützung durch sein Ministerium.</p>
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		<title>Schonzeit für Fische festgelegt</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 12:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[SEAM]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Pressekonferenz des Umweltsekretariats SEAM wurde mitgeteilt, dass die diesjährige Schonzeit für Fische am 08. November 2009 offiziell beginnt. Gleichzeitig wurde über die Hilfsleistungen, die pro Familien ausbezahlt wird.. <a href="http://www.farmland-online.com/alice/4802/schonzeit-fur-fische-festgelegt/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Pressekonferenz des Umweltsekretariats SEAM wurde mitgeteilt, dass die diesjährige Schonzeit für Fische am 08. November 2009 offiziell beginnt.</p>
<p><span id="more-4802"></span>Gleichzeitig wurde über die Hilfsleistungen, die pro Familien ausbezahlt wird und von der Regierung an die Fischergremien geht, informiert.</p>
<p>Um das ökologische Gleichgewicht und die nachhaltige Entwicklung des Fisch-Sektors aufrecht zu erhalten, wurde diese Massnahme aufs Neue festgelegt.</p>
<p>Die Hilfsgelder unterstehen während dieser Schonzeit einer strikten Kontrolle und werden bei Unregelmässigkeiten sofort gerichtlich belangt.</p>
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		<title>Schützenhilfe für Gemüsebauern im Departemento Central</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 07:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Central]]></category>
		<category><![CDATA[DEAg]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüseanbau]]></category>
		<category><![CDATA[MAG]]></category>
		<category><![CDATA[ökologischer Anbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landwirtschaftsministerium (MAG) hat eine neue Entwicklungsinitiative im Bezirk Itá in Angriff genommen. Mithilfe der Direktion für landwirtschaftliche Entwicklung (DEAg) soll der Anbau von Gartenfrüchten im Departemento Central intensiviert werden... <a href="http://www.farmland-online.com/tabea/4010/schutzenhilfe-fur-gemusebauern-im-departemento-central/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4021" title="gartenbau" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/08/gartenbau.jpg" alt="gartenbau" width="228" height="152" />Das Landwirtschaftsministerium (MAG) hat eine neue Entwicklungsinitiative im Bezirk Itá in Angriff genommen. Mithilfe der Direktion für landwirtschaftliche Entwicklung (DEAg) soll der Anbau von Gartenfrüchten im Departemento Central intensiviert werden. Damit soll eine wichtige Einnahmequelle der Produzenten der Gegend gefördert werden.</p>
<p>In dem Gebiet hat sich bereits eine Anbaustruktur etabliert, die eine große Vielfalt, speziell bei den klassischen Gemüsesorten aufweist. Die Kleinbauern  pflanzen Kopfsalat, Weißkohl und Mangold auf ihren Böden. Auch Tomaten und Auberginen werden kultiviert. Diese Gewächse sind wenig anfällig und einfach zu pflegen.</p>
<p>Der Gemüse- und Fruchtanbau im Departemento Central hätte große Bedeutung für die gesamte Branche. Der Agronom Lucio Báez sagte zu den Zielen der Initiative, man wolle die Produzenten dafür gewinnen,  ihre Produktionsprozesse zu prüfen, um bei niedrigeren Kosten höhere Erträge erzielen zu können.</p>
<p>Báez äußerte sich weiter, man wolle auch die Kriterien des ökologischen Anbaus stärker berücksichtigen. Das gelte sowohl bei der Schädlingsbekämpfung als auch beim Einsatz von Düngemitteln. Ein geeigneter organischer Dünger sei beispielsweise eine Mischung aus Rinderdung und Humus des Kaliforniawurms.<br />
Das Ministerium wird interessierten Bauern nun Techniker zur Seite stellen, die sie an allen Stationen der Produktionskette begleiten und beraten werden. Eine andere Abteilung des Landwirtschaftsministeriums wird sich dann mit den Fragen des Vertriebs auseinandersetzen.</p>
<p>Nach Baéz stünden die Kleinbauern gegenwärtig vor einer sehr schwierigen Situation, da die Kälte und besonders die jüngsten Hagelschläge zu einigen Verlusten geführt hätten. Insbesondere beim Tomatenanbau seien zum Teil 80% der aktuellen Produktion zerstört worden, was natürlich auch im Handel die Preise steigen lässt. Zwischen 5 000 und 7 000  Guaranies pro Kilo Tomaten pendele der sich zurzeit ein.<br />
Zukünftig müsse man sich vor alledem auch über klare Regeln, die den Gemüseimport betreffen, einig werden.</p>
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		<title>Sozial verträglich, ökologisch fraglich</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/alice/3210/sozial-vertraglich-okologisch-fraglich/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 16:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dematei]]></category>
		<category><![CDATA[Guairá]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridmais]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Nationale Förderbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Investition in Anbau von Hybridmais - das Produzenten-Netzwerk von Guairá hat von der Nationalen Förderbank einen Kredit in Höhe von 120 Millionen Guaranies erhalten. Der Kredit wurde feierlich in der Kolonie Carlos Pfannl übergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Investition in Anbau von Hybridmais</strong></p>
<p>Von Tabea Vorwergk</p>
<p>Das Produzenten-Netzwerk von Guairá hat von der Nationalen Förderbank einen Kredit in Höhe von 120 Millionen Guaranies erhalten. Der Kredit wurde feierlich in der Kolonie Carlos Pfannl übergeben. Auch ranghohe Vertreter der Nationalen Förderbank, des Landwirtschaftsministeriums und der örtlichen Kooperativen waren dabei anwesend. Mit den zusätzlichen Mitteln soll die Aussaat von hybridem Mais gefördert werden. 600 Tonnen des genveränderten Mais sollen von den Mitgliedern des Netzwerkes angebaut werden. Die entsprechenden Absatzmärkte seien bereits gesichert. Auch die Gesamtfinanzierung des Anbauvorhabens sei damit arrangiert.</p>
<p>Die Genmaisdebatte ist gerade in Deutschland wieder hochaktuell. Ilse Aigner, die deutsche Landwirtschaftsministerin, hatte im April dieses Jahres genmanipuliertes, sprich transgenes Saatgut, gänzlich aus dem deutschen Maisanbau verbannt. Sie verbot den Einsatz von Mais der Kennzeichnung MON 810. Es war bisher die einzig zugelassene genetisch manipulierte Maisart, die auf deutschen Feldern angebaut werden durfte. Nach umfassenden Tests steht jedoch nicht mehr zweifelfrei fest, ob die Maissorte MON 810 tatsächlich keine negative Wirkung auf den menschlichen Organismus hat.</p>
<p>Es ist grundsätzlich strittig ob der Einsatz von genetisch manipuliertem Saatgut mit den Grundsätzen des ökologischen Anbaus vereinbar ist.<br />
Auch mit der Kultivierung von Hybriden wird die natürliche Generationenfolge unweigerlich aufgelöst. Die fruchtbare Weiterentwicklung der Anbaukulturen ist damit nicht mehr ohne Weiteres garantiert. Die geernteten Körner werden in der Regel nicht für die Neuausaat genutzt werden. Die Erträge beim Nachbau fallen viel geringer ausf, als die Ernten der ersten Saatgeneration. Das Saatgut muss daher jedes Jahr neu zugekauft werden.</p>
<p>Für die moderne Landwirtschaft bringen Hybridsorten im Wesentlichen drei Vorteile mit sich: Bessere Schädlingsresistenzen, höhere Erträge und die Erleichterung einer hochtechnisierten Agrarwirtschaft. Dem entgegen steht die These, dass das Potenzial natürlich vermehrten Saatgutes bisher nicht ausgeschöpft sei und durchaus vergleichbare Erfolge erzielen könnte. Für bedenklich halten Hybrid-Gegner auch die zunehmende Einschränkung der Artenvielfalt und die wachsende Abhängigkeit von Agrarkonzernen, die insbesondere für die landwirtschaftliche Struktur von Entwicklungsländern kontraproduktiv sei. Im Kampf gegen die weltweite Konkurrenz könnten sich die vielen kleinbäuerlichen Betriebe und Familienwirtschaften so nur immer schwerer behaupten. Für sie ist es finanziell schlichtweg unmöglich, jedes Jahr in neue Saatsätze zu investieren.</p>
<p>Die Produzenten-Kooperative von Guairá versucht genau an dieser Stelle anzusetzen. Der Koordinator des Projektes Alberto Dematei erklärte, man wolle im Rahmen des Anbauprojektes besonders mit kleinen Produzenten vor Ort arbeiten. Besonders die Kleinbauern wolle man so stärken und ihrer wirtschaftlichen Unterentwicklung entgegen wirken.</p>
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		<title>Neue Ölfrucht in Santa Rosa angebaut</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/alice/2769/neue-olfrucht-in-santa-rosa-angebaut/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Anbau]]></category>
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		<description><![CDATA[In Santa Rosa del Aguaray versuchen Bauern derzeit eine in Paraguay neue Ölfrucht zu kultivieren. Die Frucht heißt Chia und stammt aus Süd-Mexiko. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Santa Rosa del Aguaray versuchen Bauern derzeit eine in Paraguay neue Ölfrucht zu kultivieren. Die Frucht heißt Chia und stammt aus Süd-Mexiko. Die Chiapflanze ist dem Sesam sehr ähnlich, besteht jedoch aus kleineren Körnern als die vermutlich älteste Ölpflanze der Welt.<br />
Die Chiafrucht gedeiht vornehmlich im Winter und soll bereits 120 Tage nach ihrer Aussaat geerntet werden können. Zurzeit befinden sich die Chia-Anpflanzungen in San Pedro daher in der Wachstumsphase. Was die neue Frucht so interessant macht, ist die Tatsache, dass sie ohne Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auskommt. Und bei einem geschätzten Ernteertrag von fast 800 kg pro Hektar, sind die Produktionskosten verhältnismäßig gering. Industriell wird die Chiafrucht zu Speiseöl verarbeitet, zudem findet sie in der Kosmetikherstellung Anwendung. Da sie zudem reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralien ist, wird sie darüber hinaus in der Nahrungsmittelherstellung und in der Medizin verwendet.<br />
Die Bauern von San Pedro haben mit dem Anbau der neuen Ölfrucht begonnen, weil die Stadtkommune sie dazu ermutigt hat. Die Stadtkommune ihrerseits hat ein Abkommen mit der „Gesellschaft für ländliche Studien &#8211; SER“, die das Saatgut für den Anbau zur Verfügung stellt und die Handelsbeziehungen zu Argentinien sichert. Die Stadtkommune selbst ist verantwortlich für die Verteilung des Saatguts und für die technisch Unterstützung der Bauern beim Anbau.<br />
An dem Versuch in San Pedro, die Chiapflanze zu kultivieren, haben sich fast 200 Bauern beteiligt. Insgesamt sind rund 150 Hektar Aussaatfläche mit der neuen Ölfrucht bebaut worden.</p>
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		<title>Biologischer Zucker für die Schweiz</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2229/bio-zucker-fur-die-schweiz/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 20:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Biologische Anbaumethode]]></category>
		<category><![CDATA[Bioprodukt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Programm zur wirtschaftlichen Entwicklung „Paraguay Vende“ verzeichnet Erfolge bei der Zusammenführung von paraguaysichen Produzenten und ausländischen Abnehmern. Eine Schweizer Firma nahm eine paraguayische Firma unter Vertrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Programm zur wirtschaftlichen Entwicklung „Paraguay Vende“ verzeichnet Erfolge bei der Zusammenführung von paraguayischen Produzenten und ausländischen Abnehmern. Eine Schweizer Firma nahm eine paraguayische Firma unter Vertrag, um in den Genuss von organischem Zucker zu kommen. </p>
<p>Seit heute produziert die Industrieanlage „Pronat“ für den Export nach Europa. Die Anlage im Departement Caazapá unterschrieb einen Vertrag mit der Schweizer Firma Pronatec, um biologisch angebauten Zucker exportieren zu können. Unter der Schirmherrschaft der nordamerikanischen Agentur für internationale Entwicklung,der USAID, wird das Projekt „Paraguay Vende“ durchgeführt. Dieses wird flankiert von weiteren Maßnahmen, die zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beitragen soll. Mit einem Produktionsvolumen von 7500 Kilogramm Zucker pro Tag, soll laut Vertrag mindestens ein Container mit Biozucker in die Schweiz verschifft werden. Bereits im Jahre 2006 nahm Pronat das erste Mal Kontakt zu der Firma Prontatec auf. Bei Pronat handelt es sich um einen Zusammenschluss von drei paraguayischen Firmen, die über eine doppelte Bio-Zertifizierung verfügen. Das Zuckerrohr wird nicht nur ohne chemische Substanzen angebaut und geerntet, sondern auch der weitere Verarbeitungsprozess läuft „biologisch“. Pronat ist bisher die einzige Firma in Paraguay, die über eine Bio-Zertifizierung verfügt. </p>
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		<title>Mit der Kraft der Aloe Vera</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2123/mit-der-kraft-der-aloe-vera/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anwendungsbereich von Aloe Vera ist gigantisch: Die sich in der Pflanze befindlichen Wirkstoffe unterstützen das Immunsystem, bringen die Verdauung in Schwung oder heilen bei der äußerlichen Anwendung Akne Fußpilz, Neurodermitis, Herpes, Verbrennungen, Sonnenbrand, Neurodermitisbeschwerden, Haarausfall und vieles mehr. Der nordamerikanische Chiropraktiker und Ernährungswissenschaftler Dr. Ernest Chupp experimentiert seit über 30 Jahren in Paraguay mit der Aloe Vera Pflanze und weiß einiges zu berichten, über Anbau, Vertrieb und Qualität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2126" title="aloe_vera" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/aloe_vera.jpg" alt="aloe_vera" width="350" height="350" />Der Anwendungsbereich von Aloe Vera ist gigantisch: Die sich in der Pflanze befindlichen Wirkstoffe unterstützen das Immunsystem, bringen die Verdauung in Schwung oder heilen bei der äußerlichen Anwendung Akne Fußpilz, Neurodermitis, Herpes, Verbrennungen, Sonnenbrand, Neurodermitisbeschwerden, Haarausfall und vieles mehr. Der nordamerikanische Chiropraktiker und Ernährungswissenschaftler Dr. Ernest Chupp experimentiert seit über 30 Jahren in Paraguay mit der Aloe Vera Pflanze und weiß einiges zu berichten, über Anbau, Vertrieb und Qualität.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig (RR)</strong>: Was macht Sie zum Aloe Vera Experten?</p>
<p><strong>Dr. Ernest Chupp (DEC): </strong>Ich habe Ernährungswissenschaften studiert und nicht nur aufgrund meines Doktortitels ist es mir ein Anliegen Menschen mit medizinischem Rat und Tat zur Seite zu stehen. 20 Jahre bevor ich im Jahr 1996 die Firma Aloevida S. A. gegründet habe, hat mich die Aloe Vera Pflanze schon fasziniert. Ich sog alles Wissen über die Heilpflanze auf wie ein Schwamm und habe zahlreiche Experimente durchgeführt, um die Halbarkeit der Aloe Vera Produkte zu verlängern und die Qualität zu verbessern. Es dauert lange, bis eine Formel gefunden ist, die sich für die Produktion eignet.</p>
<p><strong>RR:</strong> In den deutschsprachigen Kolonien und Kooperativen in Paraguay gelten die Aloe Vera Produkte von Aloevida S.A. als preiswerter Geheimtipp für alle, die auf die Heilkraft der Aloe Vera Pflanze schwören. Wie kommt es, dass Ihre Produkte um einiges günstiger sind, als vergleichbare Produkte von anderen Firmen?</p>
<p><strong>DEC: </strong>Konkurrenzprodukte, die auf dem paraguayischen Markt erworben werden können, kosten nahezu das dreifache von dem, was wir verlangen, weil eine starke Produktvermarktung hinter den meisten Produkten steht. Ein eigentlich recht kostengünstiges Produkt muss fürchterlich teuer verkauft werden,  weil nicht nur Hersteller, Verteiler und Verkäufer an dem Produkt verdienen wollen, sondern viele weitere sich mit Gewinnansprüchen in der Absatzkette dazwischen schalten. Mir liegt es sehr am Herzen, dass der Endverbraucher sich an einem preiswerten Produkt mit großer Wirkung erfreuen kann.</p>
<p><strong>RR: </strong>Die Unterschiede im Preis haben also nicht unbedingt etwas mit der Qualität zu tun?</p>
<p><strong>DEC: </strong>Nicht unbedingt. Ich habe mir selbst einen Eindruck vom kommerziellen Anbau von Aloe Vera bei einem Besuch in Kalifornien, verschafft. Dort wachsen gigantische Pflanzen, mit über 2000 g Blattmaterial, während die meisten Pflanzen auf meinen Feldern nicht mehr als 500 -800 g Blattmaterial haben. Auf diesen Plantagen werden aufgrund von Bewässerung und dem Einsatz von Düngemittel Ernten von bis zu 80 000 kg pro Hektar eingefahren, während 20 000 kg pro Hektar normal sind.</p>
<p><strong>RR:</strong> Sie versuchen damit zu sagen, dass größere Erntemengen für geringere Qualität stehen?</p>
<p><strong>DEC:</strong> Die Aloe Vera Pflanze kommt vor allem in wüsten ähnlichen Gebieten vor, die einen Niederschlag von 1200 ml im Jahr aufweisen. Es ist klar, dass Pflanzen, denen 1800 ml Flüssigkeit im Jahr zugeführt werden, größere Ausmaße annehmen. Der Nährwert dieser Pflanze ist jedoch nicht so hoch, wie bei den auf biologische Art und Weise gezogenen Pflanzen. Die Pflanze kann nur eine bestimmte Menge Mineralien aus dem Boden aufnehmen, deswegen verfügt unsere Aloe Vera über viel mehr Wirkstoffe und somit auch mehr Potenz als die Pflanzen, die ich in Kalifornien bestaunt habe.</p>
<p><strong>RR: </strong>Wo kann man denn die Produkte von Aloevida erhalten?</p>
<p><strong>DEC: </strong>In Asuncion findet man sie in der Verkaufsstelle von COOP auf der Straße Espana.</p>
<p><strong>RR:</strong> Wir danken Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch.</p>
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		<title>Organischer Zucker für die Schweiz</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2036/organischer-zucker-fur-die-schweiz/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 15:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay Vende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die paraguayische Firma Pronat wird ab Mai organisch produzierten Zucker in die Schweiz exportieren. 
Die Firma, deren Anlage sich im Departement Caazapá befindet, konnte durch Mithilfe von  „Paraguay Vende“ einen Vertrag zum Verkauf von BIO-Zucker nach Europa abschließen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die paraguayische Firma Pronat wird ab Mai organisch produzierten Zucker in die Schweiz exportieren.<br />
Die Firma, deren Anlage sich im Departement Caazapá befindet, konnte durch Mithilfe von  „Paraguay Vende“ einen Vertrag zum Verkauf von BIO-Zucker nach Europa abschließen. </p>
<p>„Paraguay Vende“ ist ein Programm, welches von der US-amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung, USAID, unterstützt wird. Durch die Unterstützung bei der Findung neuer Absatzwege kann Pronat seine Produkte nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem internationalen Markt verkaufen. Außerdem setzt sich „Parguay Vende“ auch für die Schulung und Begleitung der Rohmaterial-Zulieferer von Pronat ein. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frutika- Ein Saft, der viele Menschen glücklich macht</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/1468/frutika-ein-saft-der-viele-menschen-glucklich-macht/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie & Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Frutika]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als in der Saftbranche führendes Unternehmen ist Frutika S.R.L weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 
Die Firma übernimmt für andere Unternehmen dieses Sektors eine Vorbildfunktion, da sie es immer schon vermochte, Herz und Verstand bei der Unternehmensleitung zu kombinieren und daraus eine innovative Mischung zu schaffen, welche wirtschaftlich rentabel ist, sowie möglichst viele Beteiligte am erwirtschafteten Erfolg teilhaben lässt. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1471" title="frutika-2" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/frutika-2.jpg" alt="frutika-2" width="200" height="150" />Als in der Saftbranche führendes Unternehmen ist Frutika S.R.L weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.<br />
Die Firma übernimmt für andere Unternehmen dieses Sektors eine Vorbildfunktion, da sie es immer schon vermochte, Herz und Verstand bei der Unternehmensleitung zu kombinieren und daraus eine innovative Mischung zu schaffen, welche wirtschaftlich rentabel ist, sowie möglichst viele Beteiligte am erwirtschafteten Erfolg teilhaben lässt.</p>
<p>Beate Kress, die als „La Señora de Frutika“ bekannt und berühmt ist, bewies in der Vergangenheit schon oft, dass sie den richtigen Riecher für neue Trends und ökologische Anbaumethoden hat:</p>
<p>Auf ihren Böden im Landbezirk Itapúa, wurde sehr früh den Folgen der intensiven Bodenbearbeitung durch konservierende Bodenbearbeitungssysteme und Direktsaat entgegen gewirkt.</p>
<p>Auch war sie eine Pionierin in der Industrialisierung von Zitrusfrüchten und die auf ihrer Plantage früh angewandte extensive Kultivierung von Tomaten für industrielle Zwecke.</p>
<p>Das galt als revolutionär in Paraguay.</p>
<p>Frutika selbst war außerdem das erste paraguayische Unternehmen, das Säfte zur besseren Handhabung und Vertrieb in Tetrapack Verpackungen verkaufte.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1472" title="frutika-3" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/frutika-3.jpg" alt="frutika-3" width="200" height="150" />Die im Süden Paraguays in der Nähe von Ciudad del Este ansässige Firma, die ein K von Kress im Namen trägt, hat sich im Laufe der Zeit einen Marktanteil von 70 Prozent auf dem paraguayischen Fruchtsaft-Markt erarbeitet.<br />
Der Umfang der Produktion und der landwirtschaftlichen Pflanzungen, sowie die Verbindung von wirtschaftlichem Unternehmergeist in Kombination mit sozialen Engagement für die Angestellten und die Bauern aus dem Inland, machen die Firma zu einem Vorzeige-Modell für andere Unternehmen dieser Branche.</p>
<p>Bereits im Jahr 1997 begann die Unternehmerin mit Fruchtsäften den paraguayischen Markt zu erobern.<br />
Hinzugekommen sind über die Jahre Fruchtkonzentrate und ätherische Öl-Essenzen aus entwässerten Zitrusfruchtschalen. So konnte eine optimale Verwertung des Obstes entwickelt werden.<br />
Eine weitere Sparte von Frutika bilden die Tomatenprodukte und Sauce.</p>
<p>Alle Produkte werden unter hohem Qualitätsaufwand und strengen Hygienenormen hergestellt, die es der Firma erlaubt auch anspruchsvolle Märkte, wie Deutschland, Frankreich, Schweiz, Belgien, die Niederlande, England, Spanien, Korea, und Israel zu beliefern.</p>
<p>Auf ungefähr 15,000 Hektarn der „Grupo Kress“ befinden sich Obstbäume, die sorgfältig gepflegt werden, damit deren Früchte den qualitativen Ansprüchen entsprechen, um nicht nur in der Saftpresse zu landen, sondern auch als Frischobst im Inland verkauft werden zu können. Apfelsinen, Mandarinen, Zitronen, Guaven, Pfirsiche, Passionsfrüchte, Nektarinen und weitere Früchte, die zusätzlich zur eigenen Produktion für die Saftproduktion benötigt werden, stammen von Bauern im Umland.</p>
<p>Mit der Unterstützung der deutschen Entwicklungshilfeorganisation GTZ wurde ein Abkommen mit dem Namen PPP (Public Private Partnership) geschlossen, das 3.000 Kleinbauern aus der Zone von Caazapá ermöglicht, ihre angebauten Zitrusfrüchten der Saftfirma als Rohmaterial zu liefern. Frutika bietet den Kleinbauern im Gegenzug ein gesichertes Einkommen durch eine garantierte Abnahme der Früchte. Weitere Unterstützung erhalten die Bauern auch durch die kostenlose Zurverfügungstellung von Samen und Erntegeräten, sowie durch konstanten technischen Beistand in Form von Fortbildungen, Bodenbehandlungen und Pflanzenschutzkontrollen, was auch die Qualität der Früchte garantiert.</p>
<p>Beate Kress und ihre Firma „Grupo Kress“ sind für viele in Paraguay Einwandernde ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man auch in einem Entwicklungsland zu Wohlstand kommen kann, selbst wenn sich der Weg dorthin oft als „steinig und staubig” herausstellen kann.</p>
<p>Als sich Heinfried Kress im Jahr 1978 dafür entschied in Paraguay ein Stück Land zu kaufen, kostete der Hektar gerade mal 75 US-Dollar. 1,600 Hektar  Land bestehend aus Urwald, Bächen und Tümpeln ließ er abholzen, um mit dem Verkaufserlös der Hölzer seine ersten Sojaanpflanzungen kultivieren zu können. Aus den 1,500 Hektar, sind mehr als 20,000 Hektar geworden und die 1-Mann-Firma, hat sich mittlerweile zu einem 100 Millionen Dollar Unternehmen entwickelt, dass nicht mehr von Heinfried Kress, sondern von seiner Frau Beate Kress geleitet wird. Einen ganzen Tag wäre man unterwegs, würde man zu Fuß die endlosen Weiten der Felder, Wälder und Zitrusplantagen des Unternehmens durchqueren wollen. 5,000 Angestellte sind im Inland und auf dem Privatgelände, mit dem Namen „Kressburgo“ direkt oder indirekt bei der Grupo Kress beschäftigt.</p>
<p>Das Geheimnis des Erfolges war die konstante Re-Investition der erwirtschafteten Erträge in das Unternehmen. Auch sei viel experimentiert worden, sowohl mit den klassischen Kulturen wie Soja, Mais, Sonnenblumen und Weizen, als auch mit Zitrusfrüchten, bis schließlich schwarze Zahlen geschrieben wurden, erklärt eine Informationsbrochüre der Grupo Kress.</p>
<p>Doch bis dahin war es ein harter Kampf, den Heinfried Kress bis zu seinem Tod 1998 im Alleingang bestritt. Nach dem tragischen Todesfall ihres Mannes wurde Beate Kress, die sich 20 Jahre lang um Haus, Tochter und die Pferdezucht gekümmert hatte, von einem Tag zum anderen Großgrundbesitzerin mit Alleinverantwortung. Sie vermochte jedoch nicht nur den mit neun Millionen Dollar verschuldeten Betrieb innerhalb von 3 Jahren nach dem Tod ihres Mannes zu konsolidieren, sondern auch einige Jahre später durch ihren erfolgreichen Einsatz zur „Unternehmerin des Jahres“ der Industriellen Vereinigung Paraguays gekührt zu werden. Als ihr Mann starb, besaß die Grupo Kress gerade einmal 8,000 Hektar Land. Inzwischen hält das Unternehmen durch den unermüdlichen Einsatz von Beate Kress 24,000 Hektar.</p>
<p>Heute trägt Beate Kress jedoch nicht mehr alleine die gesamte unternehmerische Verantwortung.<br />
Ihre einzige Tochter Cristina unterstützt die Mutter tatkräftig in allen Fruitka betreffenden Angelegenheiten.<br />
Um das Unternehmen in einen wirtschaftlich profitablen Betrieb zu verwandeln, gab sie sogar ein Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen auf. Ihre Mutter bat sie darum. Während die Frau Beate Kress  nun auf den Feldern im Inland über Angestellte und Bauern wacht, beschäftigt sich Cristina Kress mit neuen Investitionen im Bereich der Saftindustrie.</p>
<p>Die Kessel und 2 Tetrapackanlagen, in denen der Saft von Orangen, Grapefruits und Passionsfrüchten verarbeitet wird, hatte Heinfried Kress bereits 1994 der Treuhandanstalt, Berlin, günstig abgekauft. Sie befanden sich ehemals in einem sozialistischen Betrieb in Leipzig, bevor sie den weiten See-Weg nach Südamerika antraten. Cristina Kress wägt momentan sorgfältig ab, ob sich eine größere Investition in einen modernen Abfüllanlagenbetrieb als rentabel herausstellen könnte. Die Tetrapack Verpackungen werden auf dem harten Wettbewerbsmarkt in Europa immer mehr von moderneren Plastikflaschen verdrängt, bei denen der Kunde sehen kann, was er kauft und trinkt. „Mit verkaufsfertigen Endprodukten in Europa zu konkurrieren ist kein leichtes Geschäft“, erklärt Cristina Kress.<br />
„Bisher exportieren wir vor allem Fruchtsaftkonzentrat, dass dann von Firmen in Holland, Deutschland weiterverarbeitet wird“, ergänzt sie.</p>
<p>Das Hauptgeschäft der Firma läge zur Zeit eindeutig in Paraguay, erklärt die junge Unternehmerin, „obwohl wir gerne das Exportgeschäft nach Europa ausweiten würden“.</p>
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		<title>Angetrieben mit der Kraft des Kaffeesatz</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 18:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiesel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Dieselmotor mit Biotreibstoff zu betreiben, ist keine neue Idee.

Schon Rudolf Diesel, der Erfinder des gleichnamigen Motors, füllte am Ende des 19.Jahrhunderts seine Maschinen mit aus Erdnussöl hergestelltem Biotreibstoff. Da jedoch der Diesel aus Erdöl billiger und einfacher herzustellen war, wurde in der Produktion schnell von Bio- auf „normalen Diesel“ umgestellt. Durch die Verknappung der Ressourcen rückt der Biotreibstoff jedoch wieder in das Blickfeld der Welt und es wird festgestellt, dass sich selbst Kaffeesatz für die Herstellung eignet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1450" title="Kaffeesatz" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/kaffeebild_vogel_200x150.jpg" alt="Kaffeesatz" width="200" height="150" />Einen Dieselmotor mit Biotreibstoff zu betreiben, ist keine neue Idee.</p>
<p>Schon Rudolf Diesel, der Erfinder des gleichnamigen Motors, füllte am Ende des 19.Jahrhunderts seine Maschinen mit aus Erdnussöl hergestelltem Biotreibstoff. Da jedoch der Diesel aus Erdöl billiger und einfacher herzustellen war, wurde in der Produktion schnell von Bio- auf „normalen Diesel“ umgestellt. Durch die Verknappung der Ressourcen rückt der Biotreibstoff jedoch wieder in das Blickfeld der Welt und es wird festgestellt, dass sich selbst Kaffeesatz für die Herstellung eignet.</p>
<p>Biotreibstoffe werden immer populärer; ob sie nun aus Soja oder anderen Pflanzen hergestellt werden. Auch der Einsatz des Biokraftstoffes beschränkt sich nicht mehr nur auf Autos oder landwirtschaftliche Fahrzeuge, sondern er wird neuerdings versuchsweise auch in Flugzeugen getestet. In Hinblick auf die Klimaerwärmung wird immer deutlicher, dass der Ausstoß von CO2 deutlich vermindert werden muss, damit ein Leben auf diesem Planeten weiterhin möglich bleibt. Wenngleich man vorsichtig sein muss zu behaupten, dass CO2 allein für eine eventuelle Klimaerwärmung verantwortlich sein soll.</p>
<p>Aus Abfallprodukten hergestellter Treibstoff erscheint als Optimum bei der Herstellung von Biodiesel, weil in diesem Falle keine Ressourcen vergeudet werden müssen. Abstrakt erscheint auf den ersten Eindruck die Idee aus Kaffeesatz Biodiesel herstellen zu wollen, beim näheren Hinsehen, entpuppt sich jedoch die Idee als gar nicht uninteressant.</p>
<p>Durch Zufall stellten Forscher an der Universität von Nevada fest, dass stehen gebliebener Kaffee nach einiger Zeit einen Ölfilm entwickelt. Bei anschließenden Experimenten stellte sich heraus, dass aus Kaffeesatz, auf relativ leichte Weise, circa 10-15 % Biodiesel erzeugt werden können. Weitere Studien ergaben, dass der aus Kaffeesatz hergestellte Biotreibstoff durchaus konkurrenzfähig ist mit dem aus Soja oder anderen Pflanzen erzeugten. Von Vorteil ist jedoch beim Kaffeesatz, dass bei einer Produktion von Biodiesel keine Anbauflächen benötigt werden, sondern ein Abfallprodukt weiter verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil von aus Kaffeeresten produziertem Dieselöl ist, dass es sehr leicht verbrennt und keine Motorenänderungen erfordert um eingesetzt werden zu können. Diese Eigenschaft unterscheidet es von Biotreibstoffen, die aus Pflanzen oder gar Erdnussöl hergestellt werden. In einem weiteren Punkt schneidet der Biodiesel aus Kaffeesatz besser ab, als der aus pflanzlichen Stoffen: er riecht nicht so furchtbar nach Küchenfett, sondern fast angenehm.</p>
<p>Die Herstellung von Biotreibstoff aus Kaffeesatz gestaltet sich recht einfach:</p>
<p>Zuerst wird das Öl mit einem organischen Lösungsmittel aus dem Kaffeesatz extrahiert. Danach folgt die Umwandlung zu Fettsäuremethylester, und schon ist der Kaffee-Diesel fertig gebraut. Zusätzlicher Wasserstoff kann aus dem entstehenden Nebenprodukt Glyerin gewonnen werden. Selbst die verbleibende Trockensubstanz lässt sich weiter verarbeiten, zu purem Alkohol oder Pelletz für die Holzheizung.</p>
<p>Um 1 l Dieselöl zu gewinnen, benötigt man bis 5- 7 kg Kaffeesatz, je nach Zusammensetzung. Bedenkt man, dass acht Milliarden Kilogramm Kaffee jährlich weltweit geerntet werden, ließen sich daraus theoretisch 1,3 Milliarden Liter Biodiesel gewinnen. Ökonomisch lohnt sich jedoch die Sammlung von Kaffeeresten in den Haushalten kaum, die Verwertung des in der Kaffeeindustrie in großen Mengen anfallenden Satzes jedoch schon. Allein in den USA könnte das Kaffeesatz-Recycling jährlich acht Millionen Dollar Reingewinn abwerfen.</p>
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