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	<title>Farmland &#124; Online-Magazin &#187; Pflanzenanbau &amp; Schutz</title>
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		<title>Frutika erweitert Produktpalette</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Firma Frutika SRL will ihre Produktionslinie auf Getreide und Ölfrüchte erweitern. Neben der Produktion und Industrialisierung von Früchten sollen laut Firmenleiterin Cristina Kress künftig 11.000 Hektar Weizen, 5.000 Hektar.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5717/frutika-erweitert-produktpalette/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma Frutika SRL will ihre Produktionslinie auf Getreide und Ölfrüchte erweitern. Neben der Produktion und Industrialisierung von Früchten sollen laut Firmenleiterin Cristina Kress künftig 11.000 Hektar Weizen, 5.000 Hektar Soja und 2.500 Hektar Sonnenblumen angepflanzt werden.</p>
<p>Über die anzupflanzenden Arten werde derzeit firmenintern beraten. Angestellte in Führungspositionen haben jedoch bereits einen entsprechenden Fortbildungskurs für Landwirte, organisiert vom Regionalen Zentrum für Landwirtschaftsforschung CRIA und dem Institut für Landwirtschaftliche Biotechnologie Inbio, absolviert.</p>
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		<title>Schützenhilfe für Gemüsebauern im Departemento Central</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 07:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Anbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Landwirtschaftsministerium (MAG) hat eine neue Entwicklungsinitiative im Bezirk Itá in Angriff genommen. Mithilfe der Direktion für landwirtschaftliche Entwicklung (DEAg) soll der Anbau von Gartenfrüchten im Departemento Central intensiviert werden... <a href="http://www.farmland-online.com/tabea/4010/schutzenhilfe-fur-gemusebauern-im-departemento-central/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4021" title="gartenbau" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/08/gartenbau.jpg" alt="gartenbau" width="228" height="152" />Das Landwirtschaftsministerium (MAG) hat eine neue Entwicklungsinitiative im Bezirk Itá in Angriff genommen. Mithilfe der Direktion für landwirtschaftliche Entwicklung (DEAg) soll der Anbau von Gartenfrüchten im Departemento Central intensiviert werden. Damit soll eine wichtige Einnahmequelle der Produzenten der Gegend gefördert werden.</p>
<p>In dem Gebiet hat sich bereits eine Anbaustruktur etabliert, die eine große Vielfalt, speziell bei den klassischen Gemüsesorten aufweist. Die Kleinbauern  pflanzen Kopfsalat, Weißkohl und Mangold auf ihren Böden. Auch Tomaten und Auberginen werden kultiviert. Diese Gewächse sind wenig anfällig und einfach zu pflegen.</p>
<p>Der Gemüse- und Fruchtanbau im Departemento Central hätte große Bedeutung für die gesamte Branche. Der Agronom Lucio Báez sagte zu den Zielen der Initiative, man wolle die Produzenten dafür gewinnen,  ihre Produktionsprozesse zu prüfen, um bei niedrigeren Kosten höhere Erträge erzielen zu können.</p>
<p>Báez äußerte sich weiter, man wolle auch die Kriterien des ökologischen Anbaus stärker berücksichtigen. Das gelte sowohl bei der Schädlingsbekämpfung als auch beim Einsatz von Düngemitteln. Ein geeigneter organischer Dünger sei beispielsweise eine Mischung aus Rinderdung und Humus des Kaliforniawurms.<br />
Das Ministerium wird interessierten Bauern nun Techniker zur Seite stellen, die sie an allen Stationen der Produktionskette begleiten und beraten werden. Eine andere Abteilung des Landwirtschaftsministeriums wird sich dann mit den Fragen des Vertriebs auseinandersetzen.</p>
<p>Nach Baéz stünden die Kleinbauern gegenwärtig vor einer sehr schwierigen Situation, da die Kälte und besonders die jüngsten Hagelschläge zu einigen Verlusten geführt hätten. Insbesondere beim Tomatenanbau seien zum Teil 80% der aktuellen Produktion zerstört worden, was natürlich auch im Handel die Preise steigen lässt. Zwischen 5 000 und 7 000  Guaranies pro Kilo Tomaten pendele der sich zurzeit ein.<br />
Zukünftig müsse man sich vor alledem auch über klare Regeln, die den Gemüseimport betreffen, einig werden.</p>
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		<title>Neuer Impuls für Baumwollproduktion</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 14:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
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		<description><![CDATA[Paraguayische Baumwollunternehmer schlugen dem Ministerium für Landwirtschaft und Viezhucht, MAG, vor, der Baumwollproduktion im Land einen neuen Impuls zu geben. Eine Delegation von Unternehmern, angeführt von Guillermo Caballero Vargas, Eigentümer.. <a href="http://www.farmland-online.com/tabea/3656/neuer-impuls-fur-baumwollproduktion/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paraguayische Baumwollunternehmer schlugen dem Ministerium für Landwirtschaft und Viezhucht, MAG, vor, der Baumwollproduktion im Land einen neuen Impuls zu geben. <span id="more-3656"></span>Eine Delegation von Unternehmern, angeführt von Guillermo Caballero Vargas, Eigentümer der Fabrik Pilar S.A., wendete sich heute morgen mit ihrem Anliegen an den Direktor des MAG, Enzo Cardozo.<br />
Durch die enorme Trockenheit und die Weltwirtschaftskrise, so Caballero Vargas, sei der Baumwollsektor in letzter Zeit einem stetigen Auf und Ab unterworfen gewesen. Mittlerweile habe sich die Situation allerdings schon wieder verbessert.<br />
Die Forderung bestehe darin, einen größeren Anteil des Gewinns den Herstellern oder Baumwollbauern zukommenzulassen.</p>
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		<title>Verarbeitende Industrie erhöht Nachfrage für Kokos</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kokosanbau]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Kokosölfabriken in Paraguay besteht ein Mangel an zu verarbeitendem Rohmaterial. Wie der Fachexperte Carlos Loup erklärte, produzieren zur Zeit acht Fabriken im Land Öl aus der Kokospalme. Diese.. <a href="http://www.farmland-online.com/alice/3233/verarbeitende-industrie-erhoht-nachfrage-fur-kokos/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Kokosölfabriken in Paraguay besteht ein Mangel an zu verarbeitendem Rohmaterial. <span id="more-3233"></span>Wie der Fachexperte Carlos Loup erklärte, produzieren zur Zeit acht Fabriken im Land Öl aus der Kokospalme. Diese seien nur zu 50% ausgelastet. Um deren volle Kapazität zu nutzen, seien weitere fünf Millionen Kokospflanzen notwendig. Die Mbocayá oder Kokospalme wächst natürlich und wild im Norden und Süden Ostparaguays. Da der kontrollierte Anbau keine schnellen Resultate zeige, sei er im Land noch nicht besonders verbreitet. Die Kultur erfordert jedoch wenig Einsatz, wenig Investition und könne auf einer kleinen Fläche begonnen werden. Bei der richtigen Pflege und Ernte könne die Mbocajá-Frucht dem Bauern etwa 8,6 Millionen Guaranies pro Hektar und pro Jahr einbringen, so Loup.</p>
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		<title>Entwicklungshilfe aus Taiwan geht weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 07:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die taiwanische Entwicklungshilfe im Bereich landwirtschaftlicher Kulturen geht erfolgreich weiter. Einige Untersuchungen im Departement Itapúa haben bereits positive Resultate gezeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die taiwanesische Entwicklungshilfe im Bereich landwirtschaftlicher Kulturen geht erfolgreich weiter. Einige Untersuchungen im Departement Itapúa haben bereits positive Resultate gezeigt. Dort hat man damit begonnen, eine Papaya-Art ohne Samen und mit viel Fruchtfleisch zu züchten. Der taiwanesische Landwirt Yu-Ming Lu berichtete, dass man viele verschiedene Gemüsearten, Zierpflanzen und Blumen sowohl für den Eigenverbrauch als auch für den Verkauf angebaut hätte. Zudem bieten die ausländischen Spezialisten technische Unterstützung, was  Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflege und Ernte betreffe. Auch zum Thema Lagerung und Vermarktung wird Hilfe angeboten. Die technische Mission Taiwans ist bereits seit sechs Jahren in dieser Region des Landes tätig.</p>
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		<title>Ökologische und wirtschaftliche Ambitionen in der Pestizid-Debatte offenbar unvereinbar</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dekret 1937]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Pflanzenschutzmittel-Dekret wird möglicherweise schon bald ausgesetzt. Das Papier regelt den Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln in der paraguayischen Agrarwirtschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pflanzenschutzmittel-Dekret wird möglicherweise schon bald ausgesetzt. Das Papier regelt den Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln in der paraguayischen Agrarwirtschaft. Der Einsatz von Pestiziden, die insbesondere beim Anbau großflächiger Monokulturen wie der Soja relevant sind, hat besonders in den vergangenen zwei Jahren für Kontroversen gesorgt. Kleinbauern, zum Teil sogar ganze Gemeinden, beschuldigen Großgrundbesitzer einer schleichenden Vergiftung ihrer Böden und Grundwasserreserven durch den massiven Chemieeinsatz. Allergien, Kindsmissbildungen und hohe Krebsraten in den betroffenen Regionen sollen die Folge sein, beklagen etliche Campesino-Organisationen. Gegen eine gesetzliche Regelung der Giftmitteleinsätze hatte es unter den Produzenten massive Proteste gegeben. Sie hatten noch Ende Mai mit Demonstrationen gedroht, sollte das Dekret nicht annulliert werden. Das Landwirtschaftsministerium hatte eigens einen Rat einberufen, der sich für einen friedlichen Kompromiss zwischen Großproduzenten und Kleinbauern einsetzen sollte. Offenbar konnte bisher keine Lösung in der Debatte gefunden werden, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Faktoren zufriedenstellend berücksichtigt.<br />
Nach einer Sitzung der Minister, deutete nun der Industrie-und Handelsminister Francisco Rivas an, dass die entsprechende Verordnung mit der Nummer 1937 möglicherweise schon bald wieder abgesetzt werden würde.</p>
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		<title>Hilfe für Gemüseproduzenten</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 20:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das paraguayische Ministerium für Pflanzen- und Saatgut, SENAVE, will in Zukunft die Kontrolle der angewandten Pfalnzenschutzmittel beim Gemüseanbau verstärken. Ohne die Qualitätsbescheinigung des SENAVE wird es für Produzenten immer schwieriger.. <a href="http://www.farmland-online.com/alice/2873/hilfe-fur-gemuseproduzenten/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das paraguayische Ministerium für Pflanzen- und Saatgut, SENAVE, will in Zukunft die Kontrolle der angewandten Pfalnzenschutzmittel beim Gemüseanbau verstärken. <span id="more-2873"></span>Ohne die Qualitätsbescheinigung des SENAVE wird es für Produzenten immer schwieriger ihre Produkte zu verkaufen. Durch die strikten Kontrollen sollen die Produzenten dazu gezwungen werden,  jegliche Aktivität auf ihrer Produktionsfläche, einschließlich der Verwendung  von Pestiziden festzuhalten. Man erhofft sich dadurch, dass die Anzahl der Produkte, welche den Bestimmungen entsprechen und nötige Zertifikate erhalten sich erhöht. Darüber hinaus soll den betroffenen Personen, die sich an die Vorgaben halten, auch technische Unterstützung durch die SENAVE zukommen.</p>
<p>Von Mitgliedern der nationalen Föderation von Gemüseproduzenten aus den Departamenten Paraguarí, Central, Cordillera, Caaguazú, Alto Paraná, Caazapá, Concepción und Itapúa war die Idee entstanden, diese technischen Hilfestellungen von der Senave anzufordern, um an eine Qualitätsbescheinigung zu gelangen.</p>
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		<title>Neue Ölfrucht in Santa Rosa angebaut</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
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		<description><![CDATA[In Santa Rosa del Aguaray versuchen Bauern derzeit eine in Paraguay neue Ölfrucht zu kultivieren. Die Frucht heißt Chia und stammt aus Süd-Mexiko. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Santa Rosa del Aguaray versuchen Bauern derzeit eine in Paraguay neue Ölfrucht zu kultivieren. Die Frucht heißt Chia und stammt aus Süd-Mexiko. Die Chiapflanze ist dem Sesam sehr ähnlich, besteht jedoch aus kleineren Körnern als die vermutlich älteste Ölpflanze der Welt.<br />
Die Chiafrucht gedeiht vornehmlich im Winter und soll bereits 120 Tage nach ihrer Aussaat geerntet werden können. Zurzeit befinden sich die Chia-Anpflanzungen in San Pedro daher in der Wachstumsphase. Was die neue Frucht so interessant macht, ist die Tatsache, dass sie ohne Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auskommt. Und bei einem geschätzten Ernteertrag von fast 800 kg pro Hektar, sind die Produktionskosten verhältnismäßig gering. Industriell wird die Chiafrucht zu Speiseöl verarbeitet, zudem findet sie in der Kosmetikherstellung Anwendung. Da sie zudem reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralien ist, wird sie darüber hinaus in der Nahrungsmittelherstellung und in der Medizin verwendet.<br />
Die Bauern von San Pedro haben mit dem Anbau der neuen Ölfrucht begonnen, weil die Stadtkommune sie dazu ermutigt hat. Die Stadtkommune ihrerseits hat ein Abkommen mit der „Gesellschaft für ländliche Studien &#8211; SER“, die das Saatgut für den Anbau zur Verfügung stellt und die Handelsbeziehungen zu Argentinien sichert. Die Stadtkommune selbst ist verantwortlich für die Verteilung des Saatguts und für die technisch Unterstützung der Bauern beim Anbau.<br />
An dem Versuch in San Pedro, die Chiapflanze zu kultivieren, haben sich fast 200 Bauern beteiligt. Insgesamt sind rund 150 Hektar Aussaatfläche mit der neuen Ölfrucht bebaut worden.</p>
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		<title>Produzieren was gekauft wird und nicht verkaufen was produziert wird!</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2290/produzieren-was-gekauft-wird-und-nicht-verkaufen-was-produziert-wird/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 20:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay Vende]]></category>

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		<description><![CDATA[Von den vielen unterschiedlichen Hilfsprojekten im Land verfolgt „Paraguay Vende“ ein klares Konzept: Ohne Nachfrage werden keine Produktionskapazitäten ausgebaut oder Anbauflächen vergrößert. In den ersten drei Jahren des Projekts erwirtschafteten  paraguayische Firmen und Kooperativen aufgrund der Hilfestellung einen zusätzlichen Verkaufsgewinn von 55 000 Dollar. Melisa Martinez, Verantwortliche für Kommunikation und Marketing und Sergio Feliciangeli, regionaler Direktor, boten unserer Redaktion einen Einblick in ein gut durchdachtes Hilfsprojekt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2360" title="typ-mit-produkt" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/typ-mit-produkt.jpg" alt="typ-mit-produkt" width="448" height="336" />Von den vielen unterschiedlichen Hilfsprojekten im Land verfolgt „Paraguay Vende“ ein klares Konzept: Ohne konkrete Nachfrage werden keine Produktionskapazitäten ausgebaut oder Anbauflächen vergrößert. In den ersten drei Jahren des Projekts erwirtschafteten  paraguayische Firmen und Kooperativen aufgrund der Hilfestellung einen zusätzlichen Verkaufsgewinn von 55 Millionen Dollar. Melisa Martinez, Verantwortliche für Kommunikation und Marketing und Sergio Feliciangeli, regionaler Direktor des Projektes, boten unserer Redaktion einen Einblick in ein gut durchdachtes Hilfsprojekt.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Von wo aus, mit wie vielen Leuten operiert „Paraguay Vende“ in Paraguay?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Die Zentrale von „Paraguay Vende“ liegt in Asuncion, der Hauptteil der Arbeit läuft jedoch im Inland ab. Sowohl in Colonel Oviedo, Encarnacion, als auch Ciudad del Este befinden sich Zweigstellen, die mit den Kooperativen und Firmen der Zone zusammen arbeiten. Insgesamt arbeiten ungefähr 20 Angestellte für das Projekt, die unterstützt werden von zahlreichen unter Vertrag genommenen Experten aus dem Land.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wer steckt hinter „Paraguay Vende“, was sind die Ziele und Vorgaben?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Finanziert wird das Projekt von der Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung, kurz USAID. Diese Behörde koordiniert die gesamten Aktivitäten der Außenpolitik der Vereinigten Staaten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Das Projekt „Paraguay Vende“ ist vor allem darauf ausgelegt den Verkauf von Firmen und Kooperativen im Land zu steigern. Es gibt jedoch weitere Zielwerte in Hinblick auf eine  Steigerung der Investitionen, der Angestellten und Exporte, die erfüllt werden müssen. Die Idee dahinter ist es durch einen Ausbau der Absatzmöglichkeiten der Firmen und Kooperativen, die Anzahl der Kleinbauern, die mit großen paraguayischen Firmen zusammenarbeiten, zu steigern. Für jeden Dollar, den USAID für das Projekt ausgibt, sollen 66 Dollar durch die Firmen und Kooperativen im Land erwirtschaftet werden. Dies ist die Vorgabe. Bei einer Förderung von 4 Millionen Dollar für 3 Jahre, entspricht das einer stattlichen Summe.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wieso liegen Großunternehmen im Zentrum der Aufmerksamkeit von „Paraguay Vende“? Wäre es nicht viel ergiebiger die Kleinbauern selbst bei ihrem Kampf gegen die Armut zu unterstützen?</p>
<p>Melisa Martinez: Das Konzept von Paraguay Vende basiert auf Studien, die zeigen, dass große Firmen einen viel größeren Einfluss auf die Armut haben können. Wir betreuen zum Beispiel in Paraguay im Moment gerade ungefähr 45 Firmen, die als interne oder externe Angestellte 32 742 Menschen in Lohn und Brot bringen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wieso brauchen die Firmen denn überhaupt Unterstützung?</p>
<p>Melisa Martinez: Es wird viel in Paraguay produziert, ohne zuerst den Markt und Absatzwege zu sondieren. Es kann jedoch auch vorkommen, dass nicht nur Aufkäufer, sondern auch das Rohmaterial fehlt, weil die Firmen Probleme haben, mit den vielen Kleinbauern zusammen zu arbeiten. Es gibt auch solche Fälle, in denen die Firma innerhalb ihrer Struktur Probleme hat, so dass zum Beispiel beim Finanzstrukturaufbau geholfen werden muss. In vielen Fällen ist es nötig der Firma und den angeschlossenen Bauern den Weg zu zeigen, wie sie auch in Zukunft ohne die Unterstützung von „Paraguay Vende“ erfolgreich wirtschaften können.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Mit welchen Firmen und Kooperativen arbeitet „Paraguay Vende“ in Paraguay zusammen?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Wir arbeiten zum Beispiel mit der Firma Shirosawa zusammen, die seit 1971 Sesam und Erdnüsse weiterverarbeitet und exportiert. In Falle dieser Firma, liegt das Problem bei dem fehlenden Angebot an Rohmaterial. Es  mussten mehr Bauern zum Anbau von Sesam überredet und anschließend ausgebildet werden. Außerdem muss Ihnen klar gemacht werden, welche Vorteile eine konstante und auf einer Vertrauensbasis gründende Zusammenarbeit mit der Firma Shirosawa für Vorteile für sie bringt. Die Firma brauchte dabei Unterstützung, weil es ihr unmöglich war, die vielen Bauern, die teilweise gerade mal einen viertel Hektar Land bewirtschaften, zu erreichen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wie wendet sich „Paraguay Vende“ an die vielen Bauern?</p>
<p>Melisa Martinez: Wir geben zum Beispiel in den vielen regionalen Radiostationen bekannt, wann der ideale Zeitpunkt für die Aussaat für Sesam gekommen ist oder wie am Besten auf Plagen oder Krankheiten reagiert werden kann. Außerdem besuchen wir alle Kolonien, Kooperativen, Rathäuser und andere Zentren, in denen die Bauern aus dem Inland zusammen kommen, um Informationen zu erhalten. Nur wenn man Wissen auf diese Art und Weise verbreitet, kann anschließend durch Mund zu Mund Weitergabe auch der entlegenste Winkel im Land erreicht werden.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Was ist der Unterschied von Paraguay Vende zu anderen Organisationen, die mit unterschiedlichen Projekten die Armut vermindern wollen?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Wir versuchen immer zuerst einen Markt zu finden, bevor wir anfangen das Angebot oder die Produktion zu verbessern oder auszubauen. Bevor wir nicht mit einem Käufer einen Vertrag abgeschlossen haben, setzen wir uns überhaupt nicht in Bewegung. Wenn die Bauern im Inland bereits angefangen haben Produkte anzubauen und dann weit und breit kein Käufer in Sicht ist, ist es schlimmer, wie wenn gar nicht erst produziert worden wäre. Dies führt nur zu Desillusionen. Bei uns steht immer eine Frage im Zentrum: Was wir auf internationaler und nationaler Ebene verlangt. Und genau diese Nachfrage wird dann bedient.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Welches sind die Produkte der Zukunft, mit denen Paraguay auf dem Weltmarkt konkurrieren kann?</p>
<p>Melisa Martinez: Die momentane Krise dürfte eigentlich gar keinen Einfluss auf Paraguay haben, da dieses Land hauptsächliche Nahrungsmittel produziert, die auch in Krisenzeiten eine starke Nachfrage erfahren. Die entscheidende Frage für die Zukunft ist, welche Lebensmittel produziert werden sollen, die auch einen Abnehmer finden und nicht schon zur Genüge vorhanden sind. Es hat ein Trend in Richtung ökologische Produkte stattgefunden. Wenn man heute Reis liefern soll, dann handelt es sich nicht mehr um gewöhnlichen Reis, sondern wenn möglich um zertifizierten, fairtrade Bioreis. Bioprodukte allgemein sind gefragt, die auch in größerem Umfang in Paraguay produziert werden könnten.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Von den in Paraguay lebenden 6 Millionen Einwohnern verfügen mehr als eine Million nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um die Basisbedürfnisse decken zu können. Sind Sie der Meinung, dass Paraguay das Potential hat die Armut im Land zu überwinden?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Ich erkenne ein großes Potential in Paraguay, vor allem weil ein großes Reservoir an Arbeitskräften vorhanden ist, die durchaus gewillt sind zu Arbeiten, wenn Ihnen eine Einnahmequelle in Aussicht gestellt wird. Die kleinen Produktionsflächen sollten auch kein Hindernis für Paraguay darstellen. Italien zum Beispiel ist bekannt für seine Produktion auf kleinen Hektarflächen. Was Paraguay noch fehlt ist die Kontinuität, die wir versuchen den Bauern im Inland  zu vermitteln. Sobald die Rohstofflieferungen von unterschiedlichen Agrarprodukten nicht mehr zu stark schwanken, können paraguayische Firmen durchaus größere Auftragsvolumen annehmen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Ich danke Ihnen für das interessante Gespräch und wünsche „Paraguay Vende“ noch viele erfolgreiche Projekte.</p>
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		<title>Bananen- und Ananasproduzenten treffen sich mit Minister</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 17:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ananas]]></category>
		<category><![CDATA[Bananen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vertreter der Kammer der Bananen- und Ananas-Exporteure haben sich mit Landwirtschaft- und Viehzuchtminister Enzo Cardozo getroffen. Dabei präsentierten sie auch ein Projekt zur Verbesserung ihrer Produktion.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter der Kammer der Bananen- und Ananas-Exporteure haben sich mit Landwirtschaft- und Viehzuchtminister Enzo Cardozo getroffen. Dabei präsentierten sie auch ein Projekt zur Verbesserung ihrer Produktion.  </p>
<p>Dieses sieht die Pflanzung von Bananen- und Ananaspflanzen in Familiengärten vor. Weiterhin baten sie jedoch auch um technische Beratung durch die Direktion für landwirtschaftliche Ausweitung, DEAG, welche ebenfalls zu einer Steigerung der Produktion beitragen soll. Auch die Qualität der Produkte soll verbessert werden, um so womöglich die internationale Kommerzialisierung der Früchte möglich zu machen. Exportiert würde nach Aussage von Kammervertretern bereits nach Argentinien, und es bestehe bereits Aussicht auf weitere Abnehmer im Ausland.  </p>
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