<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Farmland &#124; Online-Magazin &#187; Landwirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.farmland-online.com/rubrik/landwirtschaft-und-forstwirtschaft/publikationen-landwirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.farmland-online.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Mar 2011 21:15:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.3</generator>
		<item>
		<title>Ausländer und Unternehmer verdrängen Kleinbauern</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5778/auslander-und-unternehmer-verdrangen-kleinbauern/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5778/auslander-und-unternehmer-verdrangen-kleinbauern/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 17:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5778</guid>
		<description><![CDATA[Das Landproblem im Departament Boquerón weitet sich aus: In der Zone des Pilcomayo kaufen Großunternehmer und Ausländer zunehmend große Ländereien und verdrängen damit die ansässigen Kleinbauern. Nun haben die Einwohner.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5778/auslander-und-unternehmer-verdrangen-kleinbauern/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-5809" href="http://www.farmland-online.com/?attachment_id=5809"><img class="alignnone size-full wp-image-5809" title="Landwirtschaftsminister-Enzo-Cardozo" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2010/02/Landwirtschaftsminister-Enzo-Cardozo.gif" alt="" width="480" height="270" /></a>Das Landproblem im Departament Boquerón weitet sich aus: In der Zone des Pilcomayo kaufen Großunternehmer und Ausländer zunehmend große Ländereien und verdrängen damit die ansässigen Kleinbauern. Nun haben die Einwohner mehrerer Ortschaften Komitees gegründet, um ihre Interessen gegenüber der Regierung besser vertreten zu können.</p>
<p>Nach zahlreichen Sitzungen der Einwohner auf denen auch die Departaments- und Munizipalverwaltungen ihrer Sorge um die Bauernsiedlungen Ausdruck verliehen haben, zeigt die Regierung jetzt erstmals Interesse für die Probleme der Kleinproduzenten. Landwirtschaftsminister Enzo Cardozo, Senacsa-Vorsitzender Daniel Rojas und Armín Hamann, Vizeminister für Viehzucht, wollen nun in das fragliche Gebiet reisen, um die betroffenen Familien anzuhören. Die Vertreter der örtlichen Komitees wollen die Regierung um Titel zur Regelung des Landproblems sowie um technische Hilfe und Kredite bitten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5778/auslander-und-unternehmer-verdrangen-kleinbauern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sesam verdrängt Baumwolle</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5746/sesam-verdrangt-baumwolle/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5746/sesam-verdrangt-baumwolle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5746</guid>
		<description><![CDATA[Der kostengünstige Sesamanbau verdrängt in Paraguay immer stärker die Produktion von Baumwolle. Auch 2010 setze sich unter den Landwirten die Tendenz der vergangenen Jahre fort Sesam statt Baumwolle auszusäen, so.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5746/sesam-verdrangt-baumwolle/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kostengünstige Sesamanbau verdrängt in Paraguay immer stärker die Produktion von Baumwolle. Auch 2010 setze sich unter den Landwirten die Tendenz der vergangenen Jahre fort Sesam statt Baumwolle auszusäen, so Humberto Páez, Vorsitzender der Vereinigung von Saatgutproduzenten (Aprosemp). Dadurch gehe nicht nur der Baumwollanbau im Land zurück, auch der Preis für Sesam-Saatgut übersteige aufgrund der hohen Nachfrage den Baumwollpreis mittlerweile um das dreifache. Zwei Baumwollverarbeitungsanlagen sind bereits auf die Verarbeitung von Sesam umgestiegen.</p>
<p>Der Nationale Dienst für Pflanzenschutz und Saatgut (Senave) prognostiziert für 2010 eine Sesamproduktion von bis zu 40.000 Tonnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5746/sesam-verdrangt-baumwolle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Probleme in der Landwirtschaft</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5735/probleme-in-der-landwirtschaft/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5735/probleme-in-der-landwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5735</guid>
		<description><![CDATA[Experten des Landwirtschaftsministeriums sehen die Entwicklung der landwirtschaftlichen Anbauflächen sehr positiv. Bei einem Besuch der Departamente San Pedro, Canindeyú, Alto Paraná, Itapúa und Misiones wurden trotzdem verschiedene Probleme festgestellt. Hohe.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5735/probleme-in-der-landwirtschaft/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experten des Landwirtschaftsministeriums sehen die Entwicklung der landwirtschaftlichen Anbauflächen sehr positiv. Bei einem Besuch der Departamente San Pedro, Canindeyú, Alto Paraná, Itapúa und Misiones wurden trotzdem verschiedene Probleme festgestellt. Hohe Temperaturen und Windgeschwindigkeiten sowie ausbleibende Regenfälle verzögern oder vernichten nicht selten die Ernte. Während die Soja-Erträge in den genannten Departamenten zwischen 1.900 und 2.600 Kilogramm pro Hektar liegen, erzielen Eingeborene der Ava Guarani und der Ache in Hernandarias durchschnittlich 3.000 bis 4.500 Kilogramm pro Hektar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5735/probleme-in-der-landwirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IPS unterstützt Viehzucht</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5731/ips-unterstutzt-viehzucht/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5731/ips-unterstutzt-viehzucht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 18:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Viehhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[IPS]]></category>
		<category><![CDATA[Viehzucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5731</guid>
		<description><![CDATA[Das Nationale Fürsorgeinstitut IPS plant ein Projekt zur Unterstützung der Viehzucht. In Zusammenarbeit mit privaten Banken sollen langfristige Kredite für die landwirtschaftliche Produktion vergeben werden. IPS-Finanzdirektor Carlos Sánchez zufolge werden.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5731/ips-unterstutzt-viehzucht/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nationale Fürsorgeinstitut IPS plant ein Projekt zur Unterstützung der Viehzucht. In Zusammenarbeit mit privaten Banken sollen langfristige Kredite für die landwirtschaftliche Produktion vergeben werden. IPS-Finanzdirektor Carlos Sánchez zufolge werden das IPS und die Banken je 50 Prozent der Finanzierung übernehmen. Der Vorsitzende der Ländlichen Vereinigung ARP, Juan Néstor Núñez, äusserte sich zufrieden über diese Investition in die Landwirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5731/ips-unterstutzt-viehzucht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frutika erweitert Produktpalette</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5717/frutika-erweitert-produktpalette/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5717/frutika-erweitert-produktpalette/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Land- & Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Land- und Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soja]]></category>
		<category><![CDATA[Weizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5717</guid>
		<description><![CDATA[Die Firma Frutika SRL will ihre Produktionslinie auf Getreide und Ölfrüchte erweitern. Neben der Produktion und Industrialisierung von Früchten sollen laut Firmenleiterin Cristina Kress künftig 11.000 Hektar Weizen, 5.000 Hektar.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5717/frutika-erweitert-produktpalette/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma Frutika SRL will ihre Produktionslinie auf Getreide und Ölfrüchte erweitern. Neben der Produktion und Industrialisierung von Früchten sollen laut Firmenleiterin Cristina Kress künftig 11.000 Hektar Weizen, 5.000 Hektar Soja und 2.500 Hektar Sonnenblumen angepflanzt werden.</p>
<p>Über die anzupflanzenden Arten werde derzeit firmenintern beraten. Angestellte in Führungspositionen haben jedoch bereits einen entsprechenden Fortbildungskurs für Landwirte, organisiert vom Regionalen Zentrum für Landwirtschaftsforschung CRIA und dem Institut für Landwirtschaftliche Biotechnologie Inbio, absolviert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5717/frutika-erweitert-produktpalette/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trotz sinkendem Export soll Steviaanbau ausgebaut werden</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/mona/5702/trotz-sinkendem-export-soll-steviaanbau-ausgebaut-werden/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/mona/5702/trotz-sinkendem-export-soll-steviaanbau-ausgebaut-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Import & Export]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=5702</guid>
		<description><![CDATA[Der Anbau von Stevia soll innerhalb der nächsten drei Jahre stark erweitert werden, um dem paraguayischen Produkt einen festen Platz auf dem Weltmarkt zu sichern. Der Produktionssektor plant eine Anbaufläche.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5702/trotz-sinkendem-export-soll-steviaanbau-ausgebaut-werden/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anbau von Stevia soll innerhalb der nächsten drei Jahre stark erweitert werden, um dem paraguayischen Produkt einen festen Platz auf dem Weltmarkt zu sichern. Der Produktionssektor plant eine Anbaufläche von 12.000 Hektar, die eine Jahresernte von bis zu 18.000 Tonnen Steviablättern und damit die Erschliessung neuer Märkte ermöglichen würde.</p>
<p>Aufgrund schlechter klimatischer Bedingungen ist der Export von Stevia im Jahr 2009 um 37 Prozent zurückgegangen, so ein Bericht des Netzwerks für Investitionen und Exporte (Rediex). An die Hauptkäufer aus Europa, Südamerika, Japan, Russland und den USA wurden im vergangenen Jahr Steviablätter, verarbeiteter Süßstoff, Medikamente und genetisches Material im Wert von rund 845.000 Dollar exportiert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/mona/5702/trotz-sinkendem-export-soll-steviaanbau-ausgebaut-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Produzieren was gekauft wird und nicht verkaufen was produziert wird!</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2290/produzieren-was-gekauft-wird-und-nicht-verkaufen-was-produziert-wird/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/rafaela/2290/produzieren-was-gekauft-wird-und-nicht-verkaufen-was-produziert-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 20:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay Vende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=2290</guid>
		<description><![CDATA[Von den vielen unterschiedlichen Hilfsprojekten im Land verfolgt „Paraguay Vende“ ein klares Konzept: Ohne Nachfrage werden keine Produktionskapazitäten ausgebaut oder Anbauflächen vergrößert. In den ersten drei Jahren des Projekts erwirtschafteten  paraguayische Firmen und Kooperativen aufgrund der Hilfestellung einen zusätzlichen Verkaufsgewinn von 55 000 Dollar. Melisa Martinez, Verantwortliche für Kommunikation und Marketing und Sergio Feliciangeli, regionaler Direktor, boten unserer Redaktion einen Einblick in ein gut durchdachtes Hilfsprojekt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2360" title="typ-mit-produkt" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/typ-mit-produkt.jpg" alt="typ-mit-produkt" width="448" height="336" />Von den vielen unterschiedlichen Hilfsprojekten im Land verfolgt „Paraguay Vende“ ein klares Konzept: Ohne konkrete Nachfrage werden keine Produktionskapazitäten ausgebaut oder Anbauflächen vergrößert. In den ersten drei Jahren des Projekts erwirtschafteten  paraguayische Firmen und Kooperativen aufgrund der Hilfestellung einen zusätzlichen Verkaufsgewinn von 55 Millionen Dollar. Melisa Martinez, Verantwortliche für Kommunikation und Marketing und Sergio Feliciangeli, regionaler Direktor des Projektes, boten unserer Redaktion einen Einblick in ein gut durchdachtes Hilfsprojekt.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Von wo aus, mit wie vielen Leuten operiert „Paraguay Vende“ in Paraguay?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Die Zentrale von „Paraguay Vende“ liegt in Asuncion, der Hauptteil der Arbeit läuft jedoch im Inland ab. Sowohl in Colonel Oviedo, Encarnacion, als auch Ciudad del Este befinden sich Zweigstellen, die mit den Kooperativen und Firmen der Zone zusammen arbeiten. Insgesamt arbeiten ungefähr 20 Angestellte für das Projekt, die unterstützt werden von zahlreichen unter Vertrag genommenen Experten aus dem Land.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wer steckt hinter „Paraguay Vende“, was sind die Ziele und Vorgaben?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Finanziert wird das Projekt von der Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung, kurz USAID. Diese Behörde koordiniert die gesamten Aktivitäten der Außenpolitik der Vereinigten Staaten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Das Projekt „Paraguay Vende“ ist vor allem darauf ausgelegt den Verkauf von Firmen und Kooperativen im Land zu steigern. Es gibt jedoch weitere Zielwerte in Hinblick auf eine  Steigerung der Investitionen, der Angestellten und Exporte, die erfüllt werden müssen. Die Idee dahinter ist es durch einen Ausbau der Absatzmöglichkeiten der Firmen und Kooperativen, die Anzahl der Kleinbauern, die mit großen paraguayischen Firmen zusammenarbeiten, zu steigern. Für jeden Dollar, den USAID für das Projekt ausgibt, sollen 66 Dollar durch die Firmen und Kooperativen im Land erwirtschaftet werden. Dies ist die Vorgabe. Bei einer Förderung von 4 Millionen Dollar für 3 Jahre, entspricht das einer stattlichen Summe.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wieso liegen Großunternehmen im Zentrum der Aufmerksamkeit von „Paraguay Vende“? Wäre es nicht viel ergiebiger die Kleinbauern selbst bei ihrem Kampf gegen die Armut zu unterstützen?</p>
<p>Melisa Martinez: Das Konzept von Paraguay Vende basiert auf Studien, die zeigen, dass große Firmen einen viel größeren Einfluss auf die Armut haben können. Wir betreuen zum Beispiel in Paraguay im Moment gerade ungefähr 45 Firmen, die als interne oder externe Angestellte 32 742 Menschen in Lohn und Brot bringen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wieso brauchen die Firmen denn überhaupt Unterstützung?</p>
<p>Melisa Martinez: Es wird viel in Paraguay produziert, ohne zuerst den Markt und Absatzwege zu sondieren. Es kann jedoch auch vorkommen, dass nicht nur Aufkäufer, sondern auch das Rohmaterial fehlt, weil die Firmen Probleme haben, mit den vielen Kleinbauern zusammen zu arbeiten. Es gibt auch solche Fälle, in denen die Firma innerhalb ihrer Struktur Probleme hat, so dass zum Beispiel beim Finanzstrukturaufbau geholfen werden muss. In vielen Fällen ist es nötig der Firma und den angeschlossenen Bauern den Weg zu zeigen, wie sie auch in Zukunft ohne die Unterstützung von „Paraguay Vende“ erfolgreich wirtschaften können.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Mit welchen Firmen und Kooperativen arbeitet „Paraguay Vende“ in Paraguay zusammen?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Wir arbeiten zum Beispiel mit der Firma Shirosawa zusammen, die seit 1971 Sesam und Erdnüsse weiterverarbeitet und exportiert. In Falle dieser Firma, liegt das Problem bei dem fehlenden Angebot an Rohmaterial. Es  mussten mehr Bauern zum Anbau von Sesam überredet und anschließend ausgebildet werden. Außerdem muss Ihnen klar gemacht werden, welche Vorteile eine konstante und auf einer Vertrauensbasis gründende Zusammenarbeit mit der Firma Shirosawa für Vorteile für sie bringt. Die Firma brauchte dabei Unterstützung, weil es ihr unmöglich war, die vielen Bauern, die teilweise gerade mal einen viertel Hektar Land bewirtschaften, zu erreichen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Wie wendet sich „Paraguay Vende“ an die vielen Bauern?</p>
<p>Melisa Martinez: Wir geben zum Beispiel in den vielen regionalen Radiostationen bekannt, wann der ideale Zeitpunkt für die Aussaat für Sesam gekommen ist oder wie am Besten auf Plagen oder Krankheiten reagiert werden kann. Außerdem besuchen wir alle Kolonien, Kooperativen, Rathäuser und andere Zentren, in denen die Bauern aus dem Inland zusammen kommen, um Informationen zu erhalten. Nur wenn man Wissen auf diese Art und Weise verbreitet, kann anschließend durch Mund zu Mund Weitergabe auch der entlegenste Winkel im Land erreicht werden.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Was ist der Unterschied von Paraguay Vende zu anderen Organisationen, die mit unterschiedlichen Projekten die Armut vermindern wollen?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Wir versuchen immer zuerst einen Markt zu finden, bevor wir anfangen das Angebot oder die Produktion zu verbessern oder auszubauen. Bevor wir nicht mit einem Käufer einen Vertrag abgeschlossen haben, setzen wir uns überhaupt nicht in Bewegung. Wenn die Bauern im Inland bereits angefangen haben Produkte anzubauen und dann weit und breit kein Käufer in Sicht ist, ist es schlimmer, wie wenn gar nicht erst produziert worden wäre. Dies führt nur zu Desillusionen. Bei uns steht immer eine Frage im Zentrum: Was wir auf internationaler und nationaler Ebene verlangt. Und genau diese Nachfrage wird dann bedient.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Welches sind die Produkte der Zukunft, mit denen Paraguay auf dem Weltmarkt konkurrieren kann?</p>
<p>Melisa Martinez: Die momentane Krise dürfte eigentlich gar keinen Einfluss auf Paraguay haben, da dieses Land hauptsächliche Nahrungsmittel produziert, die auch in Krisenzeiten eine starke Nachfrage erfahren. Die entscheidende Frage für die Zukunft ist, welche Lebensmittel produziert werden sollen, die auch einen Abnehmer finden und nicht schon zur Genüge vorhanden sind. Es hat ein Trend in Richtung ökologische Produkte stattgefunden. Wenn man heute Reis liefern soll, dann handelt es sich nicht mehr um gewöhnlichen Reis, sondern wenn möglich um zertifizierten, fairtrade Bioreis. Bioprodukte allgemein sind gefragt, die auch in größerem Umfang in Paraguay produziert werden könnten.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Von den in Paraguay lebenden 6 Millionen Einwohnern verfügen mehr als eine Million nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um die Basisbedürfnisse decken zu können. Sind Sie der Meinung, dass Paraguay das Potential hat die Armut im Land zu überwinden?</p>
<p>Sergio Feliciangeli: Ich erkenne ein großes Potential in Paraguay, vor allem weil ein großes Reservoir an Arbeitskräften vorhanden ist, die durchaus gewillt sind zu Arbeiten, wenn Ihnen eine Einnahmequelle in Aussicht gestellt wird. Die kleinen Produktionsflächen sollten auch kein Hindernis für Paraguay darstellen. Italien zum Beispiel ist bekannt für seine Produktion auf kleinen Hektarflächen. Was Paraguay noch fehlt ist die Kontinuität, die wir versuchen den Bauern im Inland  zu vermitteln. Sobald die Rohstofflieferungen von unterschiedlichen Agrarprodukten nicht mehr zu stark schwanken, können paraguayische Firmen durchaus größere Auftragsvolumen annehmen.</p>
<p>Rafaela Rahmig: Ich danke Ihnen für das interessante Gespräch und wünsche „Paraguay Vende“ noch viele erfolgreiche Projekte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/rafaela/2290/produzieren-was-gekauft-wird-und-nicht-verkaufen-was-produziert-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Farmland-Online fragt nach: Wie rentabel sind Investitionen bis 200 000 Dollar in Paraguay?</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2067/farmland-online-fragt-nach-wie-rentabel-sind-investitionen-bis-200-000-dollar-in-paraguay/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/rafaela/2067/farmland-online-fragt-nach-wie-rentabel-sind-investitionen-bis-200-000-dollar-in-paraguay/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 16:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau & Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=2067</guid>
		<description><![CDATA[“Ich würde gerne in Paraguay einen Neuanfang versuchen, weiß aber noch nicht wie”. Vielen Einwanderern in Paraguay steht kein üppiges Vermögen zur Verfügung, mit denen tausende Hektar gekauft werden können. Trotzdem ist der Wunsch nach einem landwirtschaftlichen Betrieb in Paraguay vorhanden. Ist eine Investition bei einer Größenordnung von weniger als 200 000 Dollar überhaupt rentabel und wie sollte dieses aussehen? Farmland-Online fragt nach:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“<em>Ich würde gerne in Paraguay einen Neuanfang versuchen, weiß aber noch nicht wie</em>”. Vielen Einwanderern in Paraguay steht kein üppiges Vermögen zur Verfügung, mit denen tausende Hektar gekauft werden können. Trotzdem ist der Wunsch nach einem landwirtschaftlichen Betrieb in Paraguay vorhanden.  Ist eine Investition bei einer Größenordnung von weniger als 200 000  Dollar überhaupt rentabel und wie sollte dieses aussehen? Farmland-Online fragt in Form eines Kurzinterviews nach:</p>
<p><strong>Redaktion Farmland (RF): </strong>Herr von Brandenstein, Sie sind seit vielen Jahren als Berater für landwirtschaftliche Geschäfte in Paraguay tätig. Was können Sie Einwanderern empfehlen, die mit einem Budget von bis zu 200 000 Dollar nach Paraguay kommen und sich damit innerhalb der Landwirtschaft eine neue Einkommensquelle aufbauen wollen?</p>
<p><strong>Helmut von Brandenstein (HvB): </strong>Bei einer Investition spielt die Frage nach dem finanziellen Volumen eine sehr wichtige Rolle. Es macht wenig Sinn bei dem genannten Betrag in Sojaanbau investieren zu wollen. Allein das Land, welches sich für den Anbau eignet, kostet schon 3000-5000 Dollar pro Hektar.  Außerdem sollte man sich die Frage stellen, ob man über landwirtschaftliche Vorkenntnisse verfügt oder ob der eigene Beruf hilfreich ist, bei den Vorhaben in Paraguay. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man über irgendeine Quelle verfügen, die einen einweiht in die Anbaumethoden und -bedingungen in Paraguay.</p>
<p><strong>RF: </strong>Können Sie eine etwas konkretere Empfehlung für eine Investition bis 200 000 Dollar abgeben?</p>
<p><strong>HvB: </strong>Bei einer Investition von bis zu 200 000 Dollar empfiehlt sich der Kauf von ungefähr 5 Hektar, die nicht zu weit weg von Asuncion liegen. Angefangen bei der Fischzucht, Schweinezucht, Hühnerzucht, Milchproduktion bis hin zum Gemüseanbau, gibt es viele Möglichkeiten, womit Geld verdient werden kann. Bei einer guten Organisation kann man von dem Erwirtschafteten ohne Probleme leben.</p>
<p><strong>RF:</strong>Könnten Sie uns anhand eines Beispiels ausrechnen, mit was für einem Einkommen man bei 5 Hektar rechnen kann?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>HvB:</strong> Falls der Investor Milchproduzent werden möchte, werden mindestens 40-50 Milchkühe benötigt. Es kann mit einer Rentabilität von 20% gerechnet werden, wenn man von einem Familienunternehmen ausgeht, das keine zusätzlichen Angestellten benötigt. Bei geschätzten 500 Liter Milch am Tag, nimmt man ungefähr 130 000 Guarani ein. Das sind dann fast 4 Millionen Guarani (ungefähr 789 Dollar) im Monat.</p>
<p><strong>RF:</strong>Wir danken Ihnen für das Gespräch.</p>
<p><strong>Wenn Sie mehr erfahren möchten, steht Ihnen das nachfolgende Kontaktformular zur Verfügung. </strong><br />
<script src="/spicons/tinc/common/script/tincapp.js"></script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/rafaela/2067/farmland-online-fragt-nach-wie-rentabel-sind-investitionen-bis-200-000-dollar-in-paraguay/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jatropha kann Paraguay zum Blühen bringen- Ein Investment mit Zukunft für das Land</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/1410/jatropha-kann-paraguay-zum-bluhen-bringen-ein-investment-mit-zukunft-fur-das-land-2/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/rafaela/1410/jatropha-kann-paraguay-zum-bluhen-bringen-ein-investment-mit-zukunft-fur-das-land-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmen/Noticias Empresarial]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Märkte & Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiesel]]></category>
		<category><![CDATA[Jatropha]]></category>
		<category><![CDATA[Samenproduzent]]></category>
		<category><![CDATA[SENAVE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=1410</guid>
		<description><![CDATA[In Mitten des trockenen Chaco befindet sich die Estancia Alejandro, die auf 25 Hektarn beispielhaft vorführt, wie man ausgehend von einer in Paraguay natürlich vorkommenden Pflanze zu einem Modellprojekt mit Zukunft für das ganze Land werden kann. Agraringenieur Helmut von Brandenstein war seinen Konkurrenten in der Zeit voraus, als er sich 2007 entschloss, den kommerziellen Anbau der Jatropha-Pflanze zu betreiben. Er erklärt unserer Redaktion, warum er die selbst in ungastlichen Gegenden gedeihende Pflanze, aus deren Samen, der Purgiernuss, Öl für die Biodieselproduktion gewonnen werden kann, als ein lukratives Geschäft der Zukunft bezeichnet, an dem auch die Ärmsten der Armen einen Anteil haben können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1414" title="jatropha4_200x1501" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/jatropha4_200x1501.jpg" alt="jatropha4_200x1501" width="200" height="150" />Jatropha kann Paraguay zum Blühen bringen- Ein Investment mit Zukunft für das Land &#8211; <em>von Rafaela Rahmig</em> –  In Mitten des trockenen Chaco befindet sich die Estancia Alejandro, die auf 25 Hektarn beispielhaft vorführt, wie man ausgehend von einer in Paraguay natürlich vorkommenden Pflanze, zu einem Modellprojekt mit Zukunft für das ganze Land werden kann. Agraringenieur Helmut von Brandenstein war seinen Konkurrenten in der Zeit voraus, als er sich 2007 entschloss, den kommerziellen Anbau der Jatropha-Pflanze zu betreiben. Er erklärt unserer Redaktion, warum er die selbst in ungastlichen Gegenden gedeihende Pflanze, aus deren Samen, der Purgiernuss, Öl für die Biodieselproduktion gewonnen werden kann, als ein lukratives Geschäft der Zukunft bezeichnet, an dem auch die Ärmsten der Armen einen Anteil haben können.   Stolz hält der Ingenieur ein Zertifikat der paraguayischen Behörde für Pflanzen- und Samenqualität SENAVE (Servicio Nacional de Calidad y Sanidad Vegetal y de Semillas) in der Hand. Dieses bestätigt nicht nur, dass er als Jatropha Samenproduzent und Samenhändler anerkannt ist, sondern auch, dass ihm eine nationale Behörde eine 89%ige Keimfähigkeit bescheinigt. Besonders an diesem Wert ist, dass die meisten anderen staatlich zugelassenen Samenhändler gerade mal 50% erreichen. “Wir konnten diese hervorragende Keimzahl nur durch zahlreiche Experimente erzielen, bei denen die Samen klassifiziert und standardisiert wurden, um bei den in Paraguay bestehenden Klima- und Bodenbedingungen diese hervorragenden Bio-Resultate erzielen zu können”.  <img class="alignleft size-full wp-image-1637" title="copia_de_imagen_095_200x183" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/copia_de_imagen_095_200x183.jpg" alt="copia_de_imagen_095_200x183" width="200" height="183" />Ingenieur von Brandenstein erklärt außerdem, dass er der einzige Produzent von Jatropha-Samen sei, die aus einer kommerzialisierten Produktionsfläche gewonnen würden. Er nimmt damit in Paraguay eine Vorreiterrolle ein. Weiter berichtet er, dass er im Vergleich zu seinen Konkurrenten einen Vorsprung an Erfahrung von ein einhalb Jahren vorweisen kann. „Die Erfolge zeigen sich anhand der gegen Krankheiten resistenteren Pflanzen selbst und der steigenden Ernteresultate“ ergänzt er. Seine Pflanzen befinden sich im zweiten Jahr, in dem jede einzelne Pflanze bereits ein kg Purgiernüsse trägt. Betrug der Ertrag im letzten Jahr noch durchschnittlich 450 Gramm, wird die Pflanze sich im vierten Jahr bei einem Wert von 3 Kg pro Pflanze stabilisieren.  Helmut von Brandenstein hat 1.300 Pflanzen pro Hektar gepflanzt. Er erklärt jedoch, dass bei Handpflanzungen bis zu 2.400 Pflanzen pro Hektar möglich seien. Auf die Frage ob sich das Geschäft finanziell rentiert lacht der Ingenieur: „Mit dem Samenverkauf verdient man sogar um einiges besser als in der Viehwirtschaft“, die in Paraguay dafür bekannt ist, hohe Gewinne zu erwirtschaften.  Der Traum von Helmut von Brandenstein ist es, eine eigene Sorte herzustellen, „die erste paraguayische Sorte“. „Jatropha ist eine in Paraguay natürlich vorkommende Pflanze, die zwischen einem und 10 Kg Samen produziert und unterschiedlich anfällig für Krankheiten ist“, erklärt Helmut von Brandeinstein. Er fügt hinzu, dass er auf dem besten Wege sei, die Pflanze den paraguayischen Bedingungen entsprechend zu „perfektionieren“.  Herr von Brandenstein ist nicht nur in Bezug auf die Genetik der Pflanze führend in Paraguay, auch die Entwicklung einer Erntemaschine für die Jatrophanuss treibt er unermüdlich voran. Seine <img class="alignleft size-full wp-image-2415" title="dscn0294_200x150" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/04/dscn0294_200x150.jpg" alt="dscn0294_200x150" width="200" height="150" />Tochter Marion hat mit Hilfe ihrer Kollegen an der Universität einen Prototypen entworfen, der „das Potential hat zur ersten Erntemaschine für Jatrophanüsse weltweit zu werden“, verkündet stolz der Ingenieur.  Das Interessanteste an dem Geschäft mit Jatropha sei, dass keine Absatzwege für die Nuss oder das Öl im Ausland gefunden werden müssten, sondern ein Markt in Paraguay vorhanden sei. „Bedenkt man, dass Petropar in Paraguay nur 15% Benzin, jedoch 85% Diesel verkauft, dem gesetzlich festgelegt 5% Biodiesel hinzugefügt werden müssen, kann man schon einmal ausschließen, dass kein Abnehmer für das Produkt gefunden werden kann“, erklärt der Agraringenieur. Das Ministerium für Industrie und Handel gab im Januar bekannt, dass daran gearbeitet werde, den gesetzlichen Anforderungen für die Beimischung von Diesel zu entsprechen, die dieses Jahr auf 5% ansteigen sollen. In 2008 wurde die gesetzlich vorgesehen Beimischung von 3% Biodiesel nicht erreicht, da in Paraguay nicht ausreichend Biodiesel produziert wurde.  Herr von Brandenstein ist sich jedoch sicher, dass sich dies ändern wird und zählt eine Reihe von großen Firmen auf, die seit kurzem in Jatrophapflanzungen investieren. Unter anderem nennt er auch Copetrol, die größte paraguayische Erdölfirma. Unterstützt wird die Annahme des Ingenieurs auch durch die Aussagen des paraguayischen Netzwerk für Investitionen und Export (Rediex), die auf ihrer Homepage als Zielsetzung definieren, bis zum Jahr 2011 &#8211; 120.000 Qubikmeter Biodiesel &#8211; im Land selber an zu bauen, um eine Mischung von 10 Prozent erreichen zu können. Getrübt wird die Euphorie über die Jatrophanuss und den Biodiesel jedoch durch Streitigkeiten zwischen Petropar und den in dem Biodiesel-Gewerbe tätigen Bauern und Produzenten. Petropar, die staatliche Gesellschaft für Rohöl, nimmt einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung des Biodiesels. Der Vizeminister des Ministeriums für Energie, Carlos Büttner informierte im Januar, dass Petropar Biodiesel von vom Ministerium für Industrie und Handel zugelassenen Raffinerien (Bio Guarani, Bioenergia und Enerco) für einen Preis von 3.870 Guarani pro Liter beziehen würde. Dieser Preis entspricht nicht den Forderungen der Produzenten von Biodiesel.  Unabhängig von den Streitigkeiten über den Abnahmepreis ist Brandenstein der Meinung, dass in der Jatrophanuss das Potential zu einer Umverteilung von Reichtum steckt. „Wenn paraguayische Steuergelder nicht für venezuela-nischen Kraftstoff ausgegeben werden müssten, sondern im Land bleiben würden, könnte damit schon einiges erreicht werden“, erklärt der Kenner der Szene.  Dies hat auch die Regierung schon erkannt: Vertreter des Industrie- und Handelsministeriums, als auch des Ministeriums für Land- und Viehwirtschaft priesen in San Pedro bereits die Kultivierung von Jatropha als weitere Einnahmemöglichkeit für die Kleinbauern an.  Auch der Direktor des nationalen Programms für Biodiesel, Agraringenieur Braulio Román bestärkte die Aussagen von Herr von Brandenstein und erklärte auf einer Rede vor Landwirten den Jatrophaanbau zur perfekten Einnahmemöglichkeit für Bauernfamilien.  <strong>Wenn Sie Agraringenieur Helmut von Brandenstein kontaktieren möchten, steht Ihnen das nachfolgende Anfrageformular zur Verfügung</strong>:</p>
<p><iframe id="tincAppDoc" src="/tinc?key=DU1vDXp8&#038;formname=Brandenstein" width="640" height="420" style="border:none" frameborder="0" allowtransparency="true" background-color="transparent"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/rafaela/1410/jatropha-kann-paraguay-zum-bluhen-bringen-ein-investment-mit-zukunft-fur-das-land-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit was für Gewinnen kann man rechnen beim Jatrophaanbau?</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/1542/was-sieht-es-mit-den-gewinnen-aus-beim-jatrophaanbau/</link>
		<comments>http://www.farmland-online.com/rafaela/1542/was-sieht-es-mit-den-gewinnen-aus-beim-jatrophaanbau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 16:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Märkte & Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Jatropha]]></category>
		<category><![CDATA[Soja]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.farmland-online.com/?p=1542</guid>
		<description><![CDATA[Agraringenieur Helmut von Brandenstein war seinen Konkurrenten in der Zeit voraus, als er sich 2007 entschloss, den kommerziellen Anbau der Jatropha-Pflanze zu betreiben. Dieser Vorsprung macht sich heute durch seine Vorreiterrolle im Jatrophageschäft bemerkbar. Für Farmland-Online erstellte der Agraringenieur eine Kosten- Ertragskalkulation für den Jatrohpaanbau und vergleicht diese mit dem Sojaanbau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1633" title="imagen_092_200x1501" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/imagen_092_200x1501.jpg" alt="imagen_092_200x1501" width="200" height="150" /></p>
<p>Agraringenieur Helmut von Brandenstein war seinen Konkurrenten in der Zeit voraus, als er sich 2007 entschloss, den kommerziellen Anbau der Jatropha-Pflanze zu betreiben. Dieser Vorsprung macht sich heute durch seine Vorreiterrolle im Jatrophageschäft bemerkbar. Für Farmland-Online erstellte der Agraringenieur eine Kosten- Ertragskalkulation für den Jatrohpaanbau und vergleicht diese mit dem Sojaanbau.</p>
<p><strong>Vergleicht man die Einnahmen von einem Hektar Jatropha mit denen von einem Hektar Soja, zu welchem Ergebnis kommt man dann?<br />
</strong></p>
<p><strong>Helmut von Brandenstein:</strong> Berechnet man pro Sojapflanze 3 Kg Nüsse, kommt man  bei 1400 Pflanzen pro Hektar auf einen Ernteertrag von 4,200 Kg im Jahr. Man braucht ungefähr 2,7 Kg Purgiernüsse, um einen Liter Öl zu produzieren, da der Ölgehalt der Pflanze ungefähr 35% beträgt. Rechnet man mit einem sehr pessimistischen Preis von 500 Guarani pro Kg Purgiernüsse  bei 4,200 Kg, kommt man auf Einnahmen von 2 100 000 Guarani pro Hektar im Jahr.</p>
<p>Wenn man vom aktuellen Preis von 700 Guarani pro Kg Soja ausgeht und mit einer Ernte von 2800 Kg pro Hektar rechnet, dann kommt man auf einen Ernteertrag von 1 960 000 Guarani im Jahr</p>
<p><strong>Wie sieht denn der Vergleich der Ausgaben bei einem Hektar Jatropha mit denen von einem Hektar Soja aus?</strong></p>
<p><strong>Helmut von Brandenstein:</strong> Man muss damit rechnen, dass beim Sojaanbau rund 70 Prozent der Einnahmen pro Hektar von Fix- und variablen Kosten verschlungen werden, während bei Jatropha ungefähr mit 30% gerechnet werden muss.</p>
<p><strong>Kann noch mehr Positives zu Gunsten von Jatropha vermerkt werden? </strong></p>
<p><strong>Helmut von Brandenstein:</strong> Um die Jatropha-Pflanze anbauen zu können, müssen keine teuren fruchtbaren Böden gekauft werden, sondern selbst auf sandigem Boden, bei starken Temperaturschwankungen, wächst die Pflanze hervorragend. Für ungefähr 500 Dollar kann im Chaco schon Boden gekauft werden. Auch aus Sicht der Umwelt ist der Anbau von Jatropha vorzuziehen, da die Pflanze kaum Dünger braucht</p>
<p><strong>Irgendein Manko muss der Anbau von Jatropha doch haben? </strong></p>
<p>Es existiert weltweit noch keine voll funktionsfähige Erntemaschine, die die Nüsse maschinell rasch erntet.<br />
Nur in Ländern wie Paraguay, wo die Arbeitskraft billig und nicht mit zahlreichen Auflagen verbunden ist, rentiert sich die Ernte per Hand in Bezug auf die Kosten- Nutzenkalkulation. Es müssen ungefähr 200 Guarani pro kg Nüsse an Erntekosten berechnet werden.</p>
<p><strong>Wenn Sie Herrn von Brandenstein kontaktieren möchten, steht Ihnen das nachfolgende Anfrageformular zur Verfügung</strong>:</p>
<p><iframe id="tincAppDoc" src="/tinc?key=DU1vDXp8&#038;formname=Brandenstein" width="640" height="420" style="border:none" frameborder="0" allowtransparency="true" background-color="transparent"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.farmland-online.com/rafaela/1542/was-sieht-es-mit-den-gewinnen-aus-beim-jatrophaanbau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

