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	<title>Farmland &#124; Online-Magazin &#187; Rinderhaltung &amp; Mast</title>
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		<title>Trockenheit kann Milchproduktion nichts anhaben</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[FECOPROD]]></category>
		<category><![CDATA[Milchproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Fecoprod rechnet in diesem Jahr mit einer Verarbeitung von rund 400 Millionen Litern Milch. Trotz der langen Trockenheit im Chaco seien Fecoprod-Vorsitzendem Gustav Sawatzky zufolge ausreichend Futterreserven vorhanden, um die.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5861/trockenheit-kann-milchproduktion-nichts-anhaben/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-5956" href="http://www.farmland-online.com/?attachment_id=5956"><img class="alignnone size-full wp-image-5956" title="FECOPROD" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2010/03/FECOPROD.gif" alt="" width="480" height="270" /></a><a href="http://www.fecoprod.com" target="_blank">Fecoprod</a> rechnet in diesem Jahr mit einer Verarbeitung von rund 400 Millionen Litern Milch. Trotz der langen Trockenheit im Chaco seien <a href="http://www.fecoprod.com" target="_blank">Fecoprod</a>-Vorsitzendem Gustav Sawatzky zufolge ausreichend Futterreserven vorhanden, um die Milchproduktion den Winter hindurch ungehindert fortlaufen zu lassen.</p>
<p>Auch die Entwicklungen auf dem Fleischmarkt beurteilte Sawatzky positiv. Die Preise für Frischfleisch, die vor allem von der Europäischen Union und Chile gezahlt werden, seien derzeit so hoch wie nie.</p>
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		<title>Paraguayisches Fleisch für die ganze Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischexport]]></category>
		<category><![CDATA[Frigomerc]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt kaum einen Geschäftsmann in Paraguay, der Maris Llorens nicht kennt. Sie ist die Inhaberin von Frigomerc, einem der wichtigsten Schlachthöfe in Paraguay, verfügt über eine große eigene Rinderzucht, die 20% der Rinder im Schlachthof ausmachen, und ist die Präsidentin von einer Genetikfirma mit dem Namen Viradolce.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-5566" href="http://www.farmland-online.com/?attachment_id=5566"><img class="alignnone size-full wp-image-5566" title="Maris-Llorens_Frigomerc" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/07/Maris-Llorens_Frigomerc.gif" alt="" width="480" height="270" /></a>Es gibt kaum einen Geschäftsmann in Paraguay, der Maris Llorens nicht kennt. Sie ist die Inhaberin von Frigomerc, einem der wichtigsten Schlachthöfe in Paraguay, verfügt über eine große eigene Rinderzucht, die 20% der Rinder im Schlachthof ausmachen, und ist die Präsidentin von einer Genethikfirma mit dem Namen Viradolce. Seit die gebürtige Schweizerin mit ihrem Mann nach Paraguay kam, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die paraguayische Rinderzucht und Industrie weiter zu entwickeln und zu verbessern. Sie erklärte unserer Redaktion, anhand ihrer eigenen Geschichte, warum Paraguay ein Land mit viel Potential ist.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Wie hat es Sie damals nach Paraguay verschlagen?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Ich selbst kam erst 1985 nach Paraguay, nachdem mein Mann schon seit 1978 in Grundstücke und in die Viehzucht investiert hatte. Ich bin schon in der Schweiz mit der Landwirtschaft groß geworden und hatte daher auch kein Problem damit, in Paraguay mitzuarbeiten und Zeit mit den Rindern auf der Weide zu verbringen. Als ich in Paraguay ankam, war ich mir sofort sicher, dass ich dieses Land nie wieder verlassen werde und genauso war es dann auch. Höchstens für eine Woche Urlaub fliege ich noch manchmal in die Schweiz oder nach Europa.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Sie blicken heute auf ein gigantisches Viehzuchtimperium, das zu den größten in Paraguay zählt. Können Sie uns einen Einblick geben in welchen Dimensionen Sie wirtschaften?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Wir sind die sechstgrößte Exportfirma in ganz Paraguay, nach Exporteuren von Soja und anderen Feldfrüchten. Alleine in unserem Schlachthof arbeiten 600 Personen, weitere 1.000 Angestellte verteilen sich auf unser Land und auf die Genetikfirma. Bis zu 1.000 Tiere können in den Schlachthöfen von <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Frigomerc </em>am Tag verarbeitet werden. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass Paraguay über einen Viehbestand von 11 Millionen Rindern verfügt. 400 Zulieferer versorgen uns mit Schlachttieren, 20% stammen von unseren eigenen Weiden. Von den 15 exportierenden Schlachthöfen in Paraguay sind nur sechs für die Einfuhr in alle 60 Rindfleisch importierenden Länder der Welt zugelassen. Und wir sind einer von diesen sechs.</p>
<p><strong>Sarah Huber</strong>: Das klingt so, als ob Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn hier in Paraguay nie mit Problemen konfrontiert waren und Ihnen alles leicht von der Hand ging. Stimmt das?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Paraguay ist ein sehr „machistisches“ Land. Als ich Witwe wurde, nahmen alle an, dass ich von nichts eine Ahnung habe und auf keinen Fall in der Lage sein werde, die Geschäfte meines Mannes fortzuführen. Ich habe lange dafür kämpfen müssen, ernst genommen zu werden, obwohl ich schon vor dem Tod meines Mannes die Geschäfte hier in Paraguay führte, während er sich noch in der Schweiz aufhielt. Ich habe mich nie gescheut zu arbeiten und auch mal ordentlich mit anzupacken, wenn dies nötig war. Es freut mich, dass es jetzt mittlerweile ein paar mehr UnternehmerINNEN in Paraguay gibt.</p>
<p><strong>Sarah Huber</strong>: Wie steht es um die paraguayische Viehzucht im Vergleich zu anderen Ländern?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Paraguay ist weltweit gesehen auf Platz sechs unter den Rindfleischexporteuren. Auf den ersten Plätzen stehen Brasilien und Argentinien. In Bezug auf die Qualität sollte man jedoch hinzufügen, dass die genetische Qualität der Rinder in Paraguay einmalig ist. Früher hat man mehr als drei Jahre gebraucht, um ein Rind mit viel Fleisch auf den Rippen zu erhalten, heute genügen schon 20-30 Monate.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Seit wann ist Paraguay denn im Fleischexport wettbewerbsfähig?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Früher existierte Paraguay gar nicht als Fleischexporteur. Erst ungefähr seit 2003 kann sich Paraguay auf dem internationalen Fleischmarkt behaupten. Aus dem öffentlichen Sektor muss eine Einladung an die zuständige Behörde im Ausland ausgesprochen werden, damit diese nach Paraguay kommt, um den Fleischsektor für den Export in das Land zuzulassen. Fünf paraguayische Schlachthöfe wandten sich damals mit einem Konzept der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor an die paraguayische Regierung, um den ausländischen Markt hinzugewinnen zu können. Vor allem mit der Unterstützung des Landwirtschaftsminister Antonio Ibañez konnten dem paraguayischen Rindfleisch die Exportwege frei gemacht werden. Erst seit Juli letzten Jahres konnte <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Frigomerc </em>die Zulassung für den europäischen Markt erhalten, seit Dezember exportieren wir Fleisch in die EU. Fünf Schnitte sind auf dem europäischen Markt zugelassen. Selbstverständlich nur das Beste vom Besten des Rindes.</p>
<p><strong>Sarah Huber</strong>: Nutzen Sie die Kapazitäten des Schlachthofes voll aus oder besteht weiterhin Bedarf an mehr Rindern?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Grundsätzlich kann man sagen, dass unser Schlachthof eigentlich immer Bedarf an mehr Rindfleisch hat. Vor allem, wenn wir jetzt auch noch für den US-Markt zugelassen werden, kann man davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Fleisch weiter steigen wird. Aufgrund der weltweiten Finanzkrise exportiert Paraguay jedoch seit Anfang des Jahres ungefähr 20% weniger Rindfleisch als im vorangegangenen Jahr. Trotz der Krise lässt sich feststellen, dass dieser Mehrwert eines Produktes nur im Viehsektor erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Sarah Huber</strong>: Wo siedelt man am Besten eine erfolgreiche Viehwirtschaft an?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: San Pedro ist meiner Meinung nach der beste Ort für eine Viehzucht. Da der Boden dort besonders fruchtbar ist, kann man durch landwirtschaftlichen Anbau die Mast unterstützen. Die Hektar-preise reichen dort von ungefähr 1.000 bis 5.000 US-Dollar, je nachdem, was sich auf dem Boden befindet.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Was sind die positiven und negativen Seiten von Paraguay als Investitionsstandort?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Ich betrachte Paraguay als Land mit großer Zukunft. Ein Land das so groß wie Frankreich ist, in dem jedoch nur sechs Millionen Menschen leben, eignet sich hervorragend für Land- oder Viehwirtschaft im großen Stil. Auch die Industrie könnte weiter ausgebaut werden, damit die Rohprodukte in veredelter Form zu einem höheren Preis verkauft werden können. Die Sicherheit ist hier auch nicht besser oder schlechter als in Europa. Es gibt genauso viele arbeitsame und strebsame Leute, die Fortschritt wollen und sich dafür mit aller Kraft einsetzen. Leider treten diese Personen nur viel zu selten an die Presse, so dass meist irgendwelche Gauner- und Skandalgeschichten die nationale und internationale Presse dominieren. Die ganzen Veröffentlichungen über die Landbesitzer haben dem Ansehen von Paraguay sehr geschadet und sind in meinen Augen völlig überzogen gewesen. Privatbesitz wird in diesem Land geschützt und das wird auch in Zukunft so sein.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Was ist negativ an Paraguay in Bezug auf die Viehwirtschaft?</p>
<p><strong>Maris Llorens</strong>: Paraguay ist in meinen Augen ein hervorragender Produktionsstandort. Das einzige Problem ist der Transport. Da das Land umgeben ist von anderen Ländern und keinen direkten Zugang zum Meer hat, müssen Container mit Fleisch immer erst nach Buenos Aires oder an einen anderen Hafen gelangen, um verschifft werden zu können. Wenn der Fluss oder die Straße gesperrt sind, bekommen wir große Lieferschwierigkeiten.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig</strong>: Wir danken Ihnen sehr für das interessante Gespräch.</p>
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		<title>Welcher Investitionsstandort in Paraguay wird empfohlen für die Viehwirtschaft- Ostparaguay oder der Chaco?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 06:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Viehhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Frage nach dem richtigen Standort für eine gewinnbringende Viehwirtschaft, fällt die erste Wahl von Paraguayern meist auf den Chaco. Deutsche Investoren hingegen bevorzugen meist Ostparaguay. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Frage nach dem richtigen Standort für eine gewinnbringende Viehwirtschaft,  fällt die erste Wahl von Paraguayern meist auf den Chaco. Deutsche Investoren hingegen bevorzugen meist Ostparaguay für ihre viewirtschaftlichen Vorhaben. Nach europäischem Verständnis kommt die idyllische Landschaft im Osten Paraguay dem Verständnis von deutsche Viehwirtschaft viel näher, als der rauhe Chaco, der nicht unbedingt Assoziationen mit Heidi und dem Ziegenpeter zulässt. Freddy Alsina verkauft seit über 10 Jahren Estancias sowohl im Osten, als auch im Chaco und erklärt unserer Redaktion die wesentlichen Vor – und Nachteile der beiden sehr unterschiedlichen Investitionsstandorte.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Woran liegt es, dass Grundstücke in Ostparaguay so gefragt sind unter deutschen Investoren?</p>
<p><strong>Freddy Alsina: </strong> Im Osten von Paraguay verzeichnet man nicht nur mehr Niederschläge, das Klima ist im Allgemeinen um einiges gemäßigter als im Chaco und wahrscheinlich erträglicher für Europäer. Abgesehen davon ist die Infrastruktur um einiges besser, nicht nur in Hinblick auf die Straßen, sondern auch auf Schulen, Krankenhäuser, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Was spricht denn dann für einen Landkauf im Chaco, vor allem wenn man als Einkommensquelle die Viehwirtschaft anstrebt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2713" title="sta70479" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/sta70479.jpg" alt="sta70479" width="448" height="336" /><strong>Freddy Alsina:</strong> Fakt ist, dass der Hauptteil der Viehwirtschaft im Chaco stattfindet und das aus gutem Grund: Das Land und die Arbeitskräfte sind um einiges billiger als in Ostparaguay. Dies ermöglicht einem Investor gleich in viel größeren Dimensionen wirtschaften zu können.  Hinzu kommt, dass der Boden sich im Chaco besser für die Viehwirtschaft eignet. Dort befinden sich in jedem einzelnen Grashalme Mineralien, die in Ostparaguay künstlich den Rindern verfüttert werden müssen. Außerdem  ist das Klima für die Viehhaltung im Chaco von Vorteil, da Parasiten und andere Krankheiten sich vornehmlich in feuchten Gebieten ausbreiten. Hinzu kommt, dass das trockene Klima im Chaco auch für den Menschen gesünder ist, als das Klima in Ostparaguay. Als weiteren positiven Vermerk kann man aufführen, dass die Nachbarschaftshilfe noch groß geschrieben wird im Chaco. Die Viehzüchter halten zusammen, komme was wolle. Untereinander gründen Sie Vereine und Zusammenschlüsse, die sich gemeinschaftlich für eine Verbesserung der Transportmöglichkeiten, Absatzwege oder Verkaufsmöglichkeiten einsetzen. Es sollte Neulingen im Geschäft sehr ans Herz gelegt werden, dass sie sich an etablierte erfolgreiche Farmen anlehnen, um möglichst schnell erfolgreich wirtschaften zu können.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Spiegeln sich Ihre Aussagen in Bezug auf die Verteilung der Viehwirtschaft in Paraguay auch in öffentlichen Statistiken wieder?</p>
<p><strong>Freddy Alsina:</strong> Laut einer Studie des Landwirtschaftsministeriums wird in Paraguay auf 54 Prozent der bewirtschafteten Ländereien Viehzucht betrieben. Das entspricht ungefähr 17,6 Millionen Hektar Land, von denen sich 11 Millionen Hektar im Chaco befinden.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig: </strong>Machen denn die Mineralien im Boden einen großen Unterschied in Hinblick auf die Qualität der Rinder?</p>
<p><strong>Freddy Alsina: </strong>Die Genetik der Rinder aus dem Chaco ist bekannt für ihren hohen Verkaufswert, der in anderen Gegenden kaum erreicht werden kann. Der Unterschied im Preis des Rindes kann bis zu 100 US$ ausmachen. Mineralien können auf künstlichem Wege nicht so regelmäßig zu gefüttert werden, wie wenn sie in jedem Grashalm stecken.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Mit welchen negativen Faktoren muss man rechnen bei der Viehwirtschaft im Osten Paraguays?</p>
<p><strong>Freddy Alsina: </strong>Während im Chaco das Gesetz eine minimale Waldreserve von 25% vorschreibt und der Rest mit einer Genehmigung des Umweltministeriums gerodet werden und in Weiden umgewandelt werden darf, gibt es im Osten Paraguays keine Rodungsgenehmigungen mehr, ab 0 Hektar aufwärts. Wegen der gewaltigen Abforstungen der vergangenen Jahre und dem illegalen Holzhandel war ein Nullrodungsgesetz nötig. Auch die Kriminalität ist in Ostparaguay um einiges höher, da auch die Banditen sich bei günstigerem Klima und in kleinen idyllischen Städtchen wohler fühlen. Da der Faktor Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Produktion ist, spielt das eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Standortes.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig: </strong>Können Sie uns abschließend noch verraten, was gegen den Chaco spricht?</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2711" title="chaco-1" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/chaco-1.jpg" alt="chaco-1" width="448" height="319" /><strong>Freddy Alsina:</strong> Der Chaco ist ein rauher Landstrich, in dem die Natur noch ihr Eigenleben führt und sich nicht kampflos dominieren lässt. Deswegen findet man dort noch eine Vielzahl an wilden Tieren und unberührten Landstrichen. In Bezug auf eine Viehwirtschaft kann man die Zone am ehesten vergleichen mit dem wilden Westen in den USA, jedoch ist sie einen Tick tropischer. Nach einem Regenfall leiden Menschen und Tiere im Chaco unter Mückenschwärmen und auch die hohen Temperaturen sind nicht jedermanns Sache. Viele der Estanciabesitzer aus dem Chaco halten sich deswegen nicht die ganze Woche über im Chaco auf, sondern setzen einen Verwalter ein, der immer vor Ort ist.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig: </strong>Vielen Dank für den Vergleich von Chaco und Ostparaguay in Hinblick auf die Viehwirtschaft.</p>
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		<title>Vermögenssicherung Rinderzucht- Ökonomisch, ökologisch, rentabel</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/2572/vermogenssicherung-rinderzucht-okonomisch-okologisch-rentabel/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 15:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Rindfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Viehzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als 20 Jahren sind Carsten Felber und seine Familie im Bereich der Viehwirtschaft tätig. Aufgrund der langjährigen Berufserfahrung hat sich das Familienunternehmen INCON S.R.L. zu einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Viehzucht entwickelt. Mehr als 14 000 Hektar Land werden im Moment von der Firma betreut. Tendenz steigend. Bei einem Gespräch stand Carsten Felber unserer Redaktion Rede und Antwort zu den Themen Rinderzucht und professionelle Farmverwaltung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 20 Jahren sind Carsten Felber und seine Familie im Bereich der Viehwirtschaft tätig. Aufgrund der langjährigen Berufserfahrung hat sich das Familienunternehmen INCON S.R.L. zu einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Viehzucht entwickelt. Mehr als 14 000 Hektar Land werden im Moment von der Firma betreut. Tendenz steigend. Bei einem Gespräch stand Carsten Felber unserer Redaktion Rede und Antwort zu den Themen Rinderzucht und professionelle Farmverwaltung.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Warum erscheint Ihnen die Rinderzucht als ein lukratives Geschäft?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2580" title="s7300104" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/s7300104.jpg" alt="s7300104" width="448" height="299" /><strong>Carsten Felber:</strong> Südamerikanische Rinder genießen weltweit den Ruf besonders gesund und nahrhaft zu sein. Seit Jahren herrscht eine große Nachfrage nach südamerikanischem Rindfleisch, das in die ganze Welt exportiert wird. Es liegt auf der Hand, dass es in diesem Geschäft an Nachfrage nicht fehlen wird.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Wie viele Hektar Rinderzucht verwalten Sie im Moment für Dritte?</p>
<p><strong>Carsten Felber: </strong>14 000 Hektar werden im Moment von uns betreut. In Maciel zum Beispiel haben wir ein zusammenhängendes Stück Land von 6500 Hektar gekauft, von dem wir Parzellen abtrennen und mit Grundstückstitel an Kleininvestoren verkaufen. Auf diese Art und Weise kommen Neueinsteiger im Rindergeschäft zu ihrem eigenen Stück Land, das selbstverständlich durch Zäune vom Rest abgetrennt wird. Auf diesem weidet dann die eigene Rinderherde mit eigenem Brandzeichen. Der Vorteil für den Investor ist: Es wird eine Gesamtfläche von 6500 Hektar zusammen bewirtschaftet, was die Verwaltungs- und Maschinenkosten sehr gering hält. Durch diese Bewirtschaftungsform ist es auch möglich, dass sich der Investor in Deutschland aufhält, während seine Kühe schon in Paraguay auf der Weide stehen. Damit Sie sich ein Bild von effektiver Viehwirtschaft machen können: Als wir das Land übernahmen waren gerade mal 3 Leute angestellt und es wurden 1500 Rinder gezüchtet. Heute beschäftigen wir über 80 Leute und halten etwas über 4000 Rinder auf der gleichen Fläche. Unser Ziel ist es innerhalb von 2 Jahren 8000 Tiere auf den Weiden stehen zu haben und auf rund 1500 Hektar 1 700 000 Bäume anzupflanzen.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Die meisten Viehzüchter befinden sich im Chaco, warum bieten Sie im Osten von Paraguay Viehzucht an?</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2583" title="dsc04716" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/dsc04716.jpg" alt="dsc04716" width="448" height="336" />Carsten Felber: </strong>Es ist allgemein bekannt, dass man im Chaco viel höhere Renditen erzielen kann. Das Land im Chaco ist billiger und die Gewichtszunahme bei den Tieren ist aufgrund des mineralhaltigen Bodens um einiges höher. Mineralien können auf künstlichem Wege niemals so gleichmäßig zugefüttert werden, wie wenn sie in jedem Grashalm stecken. Jedoch muss man bedenken, dass die Viehzucht im Chaco durch die unregelmäßigen Regenfälle mit einem größeren Risiko behaftet ist. Man stelle sich nur mal vor, dass gleich im ersten Jahr eine Trockenheit auf den Investor zukommt. Dieser braucht finanziell gesehen ein größeres Polster, um diese Dürrephasen überstehen zu können. Aufgrund des gemeinsamen Bewirtschaftungsmodell, kann jedoch auch im Osten Paraguays die Rendite vergrößert werden, da die Verwaltungskosten sinken.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Sie wollen damit sagen, dass der Preis des Bodens bei dem Modell gemeinsame  Farmverwaltung keine Rolle mehr spielt?</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2585" title="s7300117" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/s7300117.jpg" alt="s7300117" width="448" height="299" />Carsten Felber: </strong>Wenn zu viel Geld in Boden investiert wird, kann ab einem bestimmten Betrag gar nicht mehr genügend erwirtschaftet werden, um das Geschäft noch als rentabel bezeichnen zu können. Jeder Boden hat irgendwo sein Limit und auch der Fleischpreis hat seine Grenzen. Ab einem Hektarpreis von mehr als 1000 Dollar sollte man sich gut überlegen, ob der Landkauf für die Viehwirtschaft weiterhin rentabel ist. In unserer Gegend liegen die Hektarpreise ungefähr bei 600 bis 800 Dollar pro Hektar.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Wie genau sieht eine Farmverwaltung durch INCON S.R.L aus?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Carsten Felber: </strong>Wir selber kaufen Land auf und legen dieses schrittweise für die Viehzucht an. Deswegen können teilweise schon voll funktionierende Farmen bei uns gekauft werden oder aber wir legen die Farmen in Absprache mit dem Eigentümer nach dessen Kapitalmöglichkeiten an, um eine höchstmögliche Rendite zu erzielen. Die ersten zwei Jahre sind sehr arbeitsintensiv. Sobald Ställe, Zäune, Weidefläche stehen und die Arbeiter eingearbeitet sind, muss man das Geschäft nur noch erfolgreich fortführen. Für jeden Kunden legen wir einen speziellen Wirtschaftsplan an und erstellen Prognosen, wann mit Rückläufen zu rechnen ist. Außerdem legen wir Weidegras an und stocken die Herde auf, je nachdem ob es sich um eine voll funktionsfähige Farm oder nur ein Stück Land handelt. Meistens schließen wir mit den Kunden  einen 4-5 Jahre langen Verwaltungsvertrag ab. Unsere Beratungsleistung ist gratis, da wir den Grundsatz haben, dass wir nichts verdienen, wenn unsere Kunden auch nichts verdienen. Wir sind jedoch anhand einer Gewinnbeteiligung am Geschäft beteiligt. Jeweils am Jahresende wird die Herde gewogen, um zu erfassen, was erwirtschaftet worden ist. Unsere Gewinnbeteiligung errechnet sich nicht anhand der Verkäufe, sondern wird aufgrund des Wertzuwachs der Herde am Jahresende berechnet.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig: </strong>Warum haben Sie sich auf die Rinderzucht spezialisiert und nicht auf die Mast von Rindern?</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2587" title="brahman_200x134" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/06/brahman_200x134.jpg" alt="brahman_200x134" width="200" height="134" />Carsten Felber: </strong>Für mich hat sich die Rinderzucht als gewinnbringender und vor allem konstanter heraus kristallisiert, obwohl man mit 3 bis 4 Jahren rechnen muss, bevor Rückläufe erwartet werden können. Diese lange Spanne ergibt sich daher, weil erst nachdem das Land bearbeitet wurde und junge weibliche Tiere und Bullen eingekauft wurden, erste Tiere gezeugt werden können. Bis das erste Kalb zu verkaufen ist, vergehen drei bis vier Jahre. Der Vorteil der Rinderzucht ist, dass die Gewinnmage nicht so sehr schwankt wie bei der Mast. Die Einkaufspreise für Jungtiere können sehr stark schwanken, während der Fleischpreis konstant bleibt. Wenn der Fleischpreis niedrig ist und das Jungtier teuer eingekauft wurde, kann es passieren, dass kaum ein Geschäft gemacht wurde, bedenkt man, dass die Tiere 2 Jahre auf den eigenen Weiden standen. Es handelt sich hierbei um ein spekulativeres Geschäft als die reine Zucht. Ein weiterer Vorteil der Rinderzucht ist, dass es wenig Konkurrenz gibt. Bei diesem Geschäft muss langfristig gedacht werden, weil sich der Kauf einer Kuh nach dem ersten Kalb noch nicht rentiert. Erst ab dem 3 Kälbchen, zeichnen sich Gewinne ab. Insgesamt gesehen über die Zeit nehmen sich die Renditen von Rinderzucht und Rindermast jedoch nicht viel: Man kann mit einer Rendite zwischen 5 und 8 Prozent rechnen.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Auf welche Rinderrassen, haben Sie sich spezialisiert?</p>
<p><strong>Carsten Felber:</strong> Die von uns gehaltenen Rinder, stammen meist von der aus Afrika stammenden Rasse Zebu ab. Diese wiederum unterscheidet sich in die heute in Paraguay am meisten verbreiteten Rassen Nelore und Brahman. Vor allem bei den weiblichen Tieren wird darauf geachtet, dass es sich ausschließlich um diese beiden Rinderrassen handelt, während die Hälfte der Bullen der Rasse Angus angehören. Angusmischlinge werden sofort verkauft, weil Sie sich hervorragend für die Mast eignen, während reinrassige weibliche Tiere für die Zucht gehalten werden, um eine saubere Blutlinie garantieren zu können.</p>
<p><strong>Rafaela Rahmig:</strong> Wir danke Ihnen für das Gespräch.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf folgender Homepage: <a href="http://www.rinderzucht-paraguay.de/">http://www.rinderzucht-paraguay.de/</a></p>
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		<title>Mehr Milch in Alto Paraná</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 06:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Milchproduktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Brasilianisch-paraguayische Milchproduzenten in Alto Paraná haben gegenwärtig bedeutende Produktionszunahmen zu verzeichnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brasilianisch-paraguayische Milchproduzenten in Alto Paraná haben gegenwärtig bedeutende Produktionszunahmen zu verzeichnen. </p>
<p>Die Produktionsmenge liege dreimal so hoch, seit die Milchbauern dieser Gegend sich an dem Projekt zur Verbesserung und Förderung in der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Milchsektor beteiligt hätten, wurde auf dem Milchtag der Kooperative Copronar in Alto Paraná berichtet. Das unter dem Namen Procole bekannte Projekt fördert die Milchproduktion im Land. Landwirtschaftsminsiter Enzo Cardozo, der ebenfalls anwesend war, bat die Produzenten auch weiterhin so erfolgreich zu arbeiten, um der Nachfrage im Land gerecht zu werden. Auch die Wichtigkeit der im Ausland erlangten Anerkennung für paraguayische Milchprodukte hob er hervor. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zweite Impfperiode gegen Maul- und Klauenseuche angekündigt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 06:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[MKS]]></category>
		<category><![CDATA[Viehzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nationale Tiergesundheitsdienst SENACSA kündigte die zweite Impfperiode für 2009 gegen die Aftosa-Krankheit an. Mit der Resolution 865/09 wird die Zeit vom 15. bis zum 30. Juli zur Impfperiode im ganzen Land erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der nationale Tiergesundheitsdienst SENACSA kündigte die zweite Impfperiode für 2009 gegen die Aftosa-Krankheit an. Mit der Resolution 865/09 wird die Zeit vom 15. bis zum 30. Juli zur Impfperiode im ganzen Land erklärt. </p>
<p>Die Immunisierung der Tiere gegen das Virus ist Pflicht und wird in den stärker gefährdeten Gebieten auch besonders überwacht. Die von der Welt-Tiergesundheitsorganisation OIE verlangten sanitären Normen sollen dabei befolgt werden. In der letzten Periode wurden schon elf Millionen Tiere mit dem Impfstoff versehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paraguayische Brangus-Rinder in den höchsten Tönen gelobt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie sich bei der nationalen Brangus-Ausstellung zeigte, haben die Brangus-Rinder Paraguays die besten genetischen Eigenschaften in der Region.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich bei der nationalen Brangus-Ausstellung zeigte, haben die Brangus-Rinder Paraguays die besten genetischen Eigenschaften in der Region. </p>
<p>Dies bestätigten Fachleute aus dem Ausland, die  bei der von der Brangus-Vereinigung organisierten Veranstaltung anwesend waren. Ingenieur Pablo Lambrachts, Mitglied der Vereinigung von Brangus-Produzenten aus Argentinien, zeigte sich überrascht über die Entwicklung der Brangus-Zucht in Paraguay.  Ähnlich äußerte sich auch ein technischer Berater der ausländischen Vereinigung, der bereits das vierte Jahr in Folge zum Bewertungsausschuss der Ausstellung gehört.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paraguyischer Fleischexport hat vielversprechende Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Viehwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Paraguays Ruf als  Fleischproduzent verbessert sich zunehmend. Während der 77. Generalversammlung der Internationalen Tiergesundheitsorganisation IOE in Paris wurde festgestellt, dass es in Paraguay weder die Maul- und Klauenseuche noch die Rinderseuche BSE gibt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paraguays Ruf als  Fleischproduzent verbessert sich zunehmend. Während der 77. Generalversammlung der Internationalen Tiergesundheitsorganisation IOE in Paris wurde festgestellt, dass es in Paraguay weder die Maul- und Klauenseuche noch die Rinderseuche BSE gibt.  </p>
<p>Dieser Status, der von der OIE offiziell anerkannt wurde, ist eine wichtige Grundlage für den Export von Fleisch auf den Weltmarkt. So gab sich auch der Vorsitzende des Viehzüchterverbandes Juan Néstor Núñez sehr optimistisch und gab die Anerkennung an die paraguayischen Bürger weiter. Sie stärke das Land in Zukunft als einen vertrauensvollen Partner in der Fleischlieferung. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paraguay hat weder Probleme mit Maul- und Klauenseuche noch mit BSE</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[BSE]]></category>
		<category><![CDATA[MKS]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Rindfleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der 77. Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation OIE, die in Paris abgehalten wurde, hat Paraguay erneut das Prädikat „frei von Krankheit“ erhalten. Paraguayisches Rindfleisch ist weder von BSE, noch von Mauls- und Klauenseuche befallen.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der 77. Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation OIE, die in Paris abgehalten wurde, hat Paraguay erneut das Prädikat „frei von Krankheit“ erhalten. Paraguayisches Rindfleisch ist weder von BSE, noch von Mauls- und Klauenseuche befallen.  </p>
<p>Durch die offizielle Erklärung der OIE, das Paraguays Rindfleisch an keiner der beiden Krankheiten leidet, steht dem Handel und Export nichts mehr im Wege. Paraguay ist erneut von der OIE in die Liste der sowohl von BSE und Maul- und Klauenseuche nicht befallenen Ländern. Auf der positiven Liste befinden sich ebenfalls Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Chile und Bolivien. Insgesamt sei die Liste jedoch nicht besonders lang, erklärt ein Sprecher der OIE: „Weltweit erhalten nur 11 Länder von uns des Prädikat „frei von Krankheit“. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleines Alphabet der paraguayischen Rinderrassen:</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 18:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Angus]]></category>
		<category><![CDATA[Braford]]></category>
		<category><![CDATA[Brahman]]></category>
		<category><![CDATA[Brangus]]></category>
		<category><![CDATA[Hereford]]></category>
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		<category><![CDATA[Rinderzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Rindfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Viehzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrheitlich stammen die heute in Paraguay gehaltenen Rinder von der aus Afrika stammenden Rasse Zebu ab. Diese wiederum unterscheidet sich in die heute am meisten verbreiteten Rassen Nelore und Brahman. Diese beiden Rassen werden im Zuge einer höheren Fleischzunahme heute auf vielen paraguayischen Estancias mit anderen Rassen gemischt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrheitlich stammen die heute in Paraguay gehaltenen Rinder von der aus Afrika stammenden Rasse Zebu ab. Diese wiederum unterscheidet sich in die heute am meisten verbreiteten Rassen Nelore und Brahman.</p>
<p>Diese beiden Rassen werden im Zuge einer höheren Fleischzunahme heute auf vielen paraguayischen Estancias mit anderen Rassen gemischt. Hierbei sind insbesondere die Rassen Hereford und Angus zu empfehlen. Da die beiden zuletzt genannten Rassen zwar mehr Fleisch auf ihren Rippen tragen, aufgrund ihrer Anfälligkeit sowohl für hohe Temperaturen, als auch auf für Parasitenbefall jedoch nur sehr bedingt für Paraguay geeignet sind, ist eine Mischung der Rassen von Vorteil.</p>
<p>Das Resultat daraus sind Mischrassen wie Braford und Brangus, die sich durch einen höheren Fleischertrag (ca. 400 kg bei 24 Monaten Alter) und eine bessere Widerstandsfähigkeit auszeichnen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2275" title="nelore_200x150" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/nelore_200x150.jpg" alt="nelore_200x150" width="200" height="150" /><span style="text-decoration: underline;"><strong>Nelore</strong></span></p>
<p>Das Nelore-Rind ist eine Zebu-Rinderrasse und wurde in Brasilien aus Indien importierten Ongole-Rindern gezüchtet. Ihr Name kommt vom Distrikt Nellore in Andhra Pradesh in Indien.<br />
Nelores haben einen ausgesprochen großen Höcker, der sich über Schulter und Hals erstreckt. Ihre langen Beine helfen ihnen dabei, im Wasser zu waten und zu grasen.<br />
Nelores können in allen Klimazonen gehalten werden. Sie sind sehr tolerant gegen hohe Temperaturen und haben eine natürliche Resistenz gegen Parasiten und Krankheiten.<br />
Die meisten Nelores werden in Brasilien gezüchtet.</p>
<p>Eine Hilfe bei der Kalbung ist nicht notwendig. Andererseits sind die Tiere extrem scheu und wild, was eine Handhabung sehr erschwert.</p>
<p>Diese Rasse ist mit einem Schlachtgewicht von rund 340 kg nach 24 Monaten die Leichteste.</p>
<p>Die Muttertiere nehmen das erste mal nach ca. 30 Monaten auf.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2277" title="brahman_200x134" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/brahman_200x134.jpg" alt="brahman_200x134" width="200" height="134" />Brahman</strong></span></p>
<p>Das Brahman ist ein Vertreter der Unterart Bos taurus indicus und wurde ab 1900 in den Südstaaten der USA gezüchtet. Diese Rinderrasse ist besonders für tropisch heiße Regionen der Erde angepasst. Entstanden ist dieses Zebu aus alten indischen Zebuschlägen, wie dem</p>
<ul>
<li> Kankrej oder Guzerat (Rahmen)</li>
<li> Nellore oder Ongole (Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten)</li>
<li> Krishna Valley (Züchtung der britischen Kolonialherren in Indien, Farbe)</li>
<li> Gir</li>
</ul>
<p>Die Tiere sind mit durchschnittlich 350 kg nach 24 Monaten ein wenig schwerer als Nelore</p>
<p>Diese Rasse ist nur unwesentlich krankheitsanfälliger als Nelore. Benötigt also eine geringfügig höhere Beaufsichtigung durch die Verantwortlichen.</p>
<p>Eine Hilfe bei der Kalbung ist auch hier nicht notwendig.</p>
<p>Die Muttertiere nehmen das erste Mal mit einem Alter von ca. 24 Monaten auf.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2279" title="hereford_200x150" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/hereford_200x150.jpg" alt="hereford_200x150" width="200" height="150" />Hereford</strong></span></p>
<p>Das Hereford-Rind ist eine in den gemäßigten Breiten weit verbreitete Fleischrinderrasse, die ursprünglich aus Herefordshire in England, Großbritannien, stammt, wo sie bereits im 17. Jahrhundert gezüchtet wurde.<br />
Sie sind in den gemäßigteren Breiten Australiens die häufigste Fleischrinderrasse. Auch bei den Rinderzüchtern im wüstenhaften Südwesten der USA und in Mittel- und Ost-Argentinien erfreuen sie sich großer Beliebtheit. In Neuseeland halten mehr Rinderzüchter Herefords als jede andere Rasse. Das ist ein Beweis für die Härte der Rasse, die aus dem kühlen, feuchten Britannien stammt, und auch in viel härteren Klimaten einen solchen Erfolg hat. Die Rasse ist an eine große klimatische Bandbreite auf nahezu jedem Kontinent angepasst.<br />
Als Alternative zum Enthornen wurden die genetisch hornlosen Hereford-Rinder geschaffen.</p>
<p>Nah verwandt mit dem Miniatur-Hereford-Rind ist die Rasse für ihr Qualitätsfleisch und ihre hervorragenden Muttereigenschaften bekannt. Herefords sind sehr gutmütig, was den Umgang mit ihnen im Vergleich zu anderen Rassen ungemein erleichtert. Die Fleischqualität ist sehr gut und konkurriert mit der der aggressiveren Aberdeen Angus, einer anderen britischen Rasse, deren Fleisch für seine Marmorierung bekannt ist.</p>
<p>Somit steigert sich die Fleischproduktion durch diese Rasse auf bis zu 500 kg im Alter von 24 Monaten.</p>
<p>Eine Geburtshilfe kann notwendig werden.</p>
<p>Die Tiere sind extrem anfällig gegen Parasitenbefall und die sommerliche Hitze in Paraguay.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2278" title="angus_200x133" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/05/angus_200x133.jpg" alt="angus_200x133" width="200" height="133" /></strong></span><span style="text-decoration: underline;"><strong>Angus</strong></span></p>
<p>Aberdeen Angus ist eine Rinderrasse, die um 1870 in Ostschottland gezüchtet wurde. Diese Masttiere sind meist einfarbig schwarz gefärbt und hornlos. Sie sind relativ kurzbeinig (Widerristhöhe eines Bullen ca. 130 cm) und sehr raschwüchsig und frühreif. Besonders in den USA ist diese Rasse heute sehr beliebt und gehört zu den häufigsten Fleischrinderrassen. Dort gibt es auch rote Aberdeen Angus.</p>
<p>Die Rasse wird seit ca. 1920 in Deutschland gehalten, hat sich aber erst nach 1950 stärker verbreitet.</p>
<p>Durch die Frühreife verfettet der Schlachtkörper der Tiere sehr schnell, was nicht erwünscht ist. Deshalb wurde z. B. in der Bundesrepublik Deutschland aus der Rasse durch Kreuzung mit anderen Rinderrassen (Schwarzbuntes Niederungsrind, Gelbvieh, Fleckvieh) die Rinderrasse Deutsche Angus gezüchtet. Aus der Kreuzung mit dem Wagyu (Japanisches Rind) entstand das Wangus-Rind.</p>
<p>Diese Tiere zeichnen sich durch einen sehr kompakten, schweren Körperbau aus. Durch die ausgeprägte Gutmütigkeit vereinfachen die Tiere die Arbeit sehr. Das Gewicht ähnelt dem der Hereford und erreicht somit bei einem Alter von 24 Monaten ebenfalls bis zu 500 kg.</p>
<p>Eine Geburtshilfe kann notwendig werden.</p>
<p>Diese Rasse reagiert extrem empfindlich auf Parasitenbefall. Ein weiterer Schwachpunkt ist die bis tief auf den Boden reichende Halsfalte. Bei einem dornigen Land verletzen sich die Tiere an diesen Körperstellen häufig und müssen dementsprechend äußerst sorgfältig beobachtet werden.</p>
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