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	<title>Farmland &#124; Online-Magazin &#187; Uruguay</title>
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		<title>Paraguay bringt neue Technologie nach Uruguay</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Contzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[ENERPY S.A.C.I.]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>

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		<description><![CDATA[Das paraguayische Unternehmen ENERPY S.A.C.I. verhandelt derzeit über die Installation einer Recyclinganlage in Uruguay. Die Maschine verarbeitet Firmenvertreter Aldo Acosta zufolge vor allem alte Reifen für die Herstellung von Gas,.. <a href="http://www.farmland-online.com/mona/5863/paraguay-bringt-neue-technologie-nach-uruguay/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-5902" href="http://www.farmland-online.com/?attachment_id=5902"><img class="alignnone size-full wp-image-5902" title="ENERPY" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2010/03/ENERPY.gif" alt="" width="480" height="270" /></a>Das paraguayische Unternehmen <a href="http://www.enerpy.com.py/" target="_blank">ENERPY S.A.C.I.</a> verhandelt derzeit über die Installation einer Recyclinganlage in Uruguay. Die Maschine verarbeitet Firmenvertreter Aldo Acosta zufolge vor allem alte Reifen für die Herstellung von Gas, Maschinenöl, Kohle und Asphalt. Die eine Million Dollar teure Anlage, die auch nach der Installation im Besitz der Firma bleibt, soll von paraguayischen Technikern montiert und gewartet werden.</p>
<p>Während der Vertragsabschluss in Uruguay kurz bevor stehe, würden weitere Verhandlungen mit Interessenten in Brasilien, Argentinien, Perú und Ecuador geführt. Die erste Maschine dieser Art steht in Missiones. Gespräche mit der Stadtverwaltung von Asunción seien bisher ergebnislos geblieben.</p>
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		<title>Heißer Draht zwischen Paraguay und Uruguay</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 15:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[ANTEL]]></category>
		<category><![CDATA[COPACO]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe des derzeitigen Mercosur-Gipfeltreffens haben Paraguay und Uruguay heute ein technisches Kooperationsabkommen für den Telekommunikationsbereich geschlossen. Stellvertretend für ihre Länder unterzeichneten die Außenminister, Héctor Lacognata und Gonzalo Fernández, das.. <a href="http://www.farmland-online.com/tabea/3713/heiser-draht-zwischen-paraguay-und-uruguay/">Artikel lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-5557" href="http://www.farmland-online.com/?attachment_id=5557"><img class="alignnone size-full wp-image-5557" title="Republica-Oriental-del-Uruguay" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/07/Republica-Oriental-del-Uruguay.gif" alt="" width="480" height="270" /></a>Im Laufe des derzeitigen Mercosur-Gipfeltreffens haben Paraguay und Uruguay heute ein technisches Kooperationsabkommen für den Telekommunikationsbereich geschlossen.</p>
<p>Stellvertretend für ihre Länder unterzeichneten die Außenminister, Héctor Lacognata und Gonzalo Fernández, das Abkommen. Sie bekundeten damit ihre feste Absicht, ein Bündnis etablieren zu wollen, durch das man der Gesellschaftsspaltung und dem sozialen Ausschluss bestimmter Bevölkerungsgruppen in ihren Staaten entgegenwirken wolle. Ein neuer Entwicklungsimpuls solle letztlich mehr Menschen Zugang zu den Mitteln moderner Telekommunikation ermöglichen. Man erhoffe sich, auf diese Weise soziale Gerechtigkeit und Wohlstand in beiden Nationen zu fördern.</p>
<p>Das Übereinkommen soll durch die jeweiligen Telekommunikationsunternehmen Uruguays und Paraguays praktisch umgesetzt werden. Dabei sind ANTEL für Uruguay und COPACO für Paraguay Kreditnehmer und gleichzeitig Hoffnungsträger der ehrgeizigen Ziele.</p>
<p>Konkret werden durch die Kooperative Programme finanziert, die den Technologietransfer als solches, sowie den wissenschaftlichen Austausch in Entwicklung und Betrieb von Telekommunikationssystemen, fördern</p>
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		<title>Zustand des MERCOSUR ist kritisch</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 16:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie & Handel]]></category>
		<category><![CDATA[MERCOSUR]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Zustand des MERCOSUR-Staatenbundes sei kritisch. Dies gab der Direktor für Wirtschafts-, Integrations- und MERCOSUR-Angelegenheiten des uruguayischen Außenministeriums, Walter Cancela bekannt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zustand des MERCOSUR-Staatenbundes sei kritisch. Dies gab der Direktor für Wirtschafts-, Integrations- und MERCOSUR-Angelegenheiten des uruguayischen Außenministeriums, Walter Cancela bekannt. </p>
<p>Laut Aussage von Cancela, befände sich die Freihandelszone momentan in einer ihrer „schlimmsten Momente“. Mehrere Angelegenheiten von zentraler Bedeutung, wie beispielsweise der freie Waren- und Personenverkehr innerhalb der Zone, seien nicht richtig geklärt. So sei bereits seit 2 ½ Jahren die Grenzbrücke über den Rio Uruguay zwischen der argentinischen Stadt Gualeguaychú und der uruguayischen Stadt Fray Bentos gesperrt. Die Blockade würde von angeblichen argentinischen Umweltschützern durchgeführt werden, welche gegen die Verseuchung des Flusses durch die mit finnischem Kapital gebaute Zellulosefabrik „Botnia“ protestierten. Weiterhin würde der freie Warenverkehr jedoch auch durch administrative Maßnahmen, welche außerhalb der Zollbelastung lägen, gehemmt werden. Dies würden vor allem die vielen Klagen paraguayischer Unternehmer bezeugen, deren Lieferungen nach Argentinien oder Chile ständig erschwert oder verzögert würden. Neben der Aufgabe diese Probleme zu beseitigen, müssten auch die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewichte innerhalb des gemeinsamen Marktes gedämpft werden, so Cancela weiter. </p>
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		<title>Vom Schauplatz des Eroberungskrieges zum UNESCO-Weltkulturerbe.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das uruguaische Städtchen Colonia del Sacramento hat eine lange Geschichte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Schauplatz des Eroberungskrieges zum UNESCO-Weltkulturerbe.</p>
<p>Das uruguaische Städtchen Colonia del Sacramento hat eine lange Geschichte.<br />
Von Sarah Huber</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2515" title="1-colonia-del-sacramento" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/1-colonia-del-sacramento.jpg" alt="1-colonia-del-sacramento" width="336" height="207" />Klein und weltoffen soll es gewesen sein, das Städtchen Colonia del Sacramento am Nordufer des Río de la Plata. Früh morgens, wenn die Sonne aufging und den Hafen in ihrem Licht erstrahlen ließ, müssen sich wohl unzählige im Wind flatternde Flaggen unterschiedlichster Nationen gezeigt haben, die ihre Abgesandten, Händler und Flotten an diesen Ort schickten. „Niemandsland“ nannte man ihn Anfang des 18. Jahrhunderts, obgleich er eine Blüte der Landwirtschaft, des Handels und der Kultur war. Die Kinder gingen in die Schule des Klosters von San Francisco Xavier. Früchte, Gemüse, Fleisch, Milch und Fisch wurden auf dem Markt gehandelt. Am Nachmittag wurde musiziert und die wenigen wertvollen und geschätzten Bücher aus Europa zur Lektüre vorgenommen. Der Schmuggel von Ware nach Peru hätte nicht erfolgreicher sein können. Trotz allem war der Name berechtigt, denn die Bewohner von Colonia wechselten alle paar Jahre ihre Nationalität und Staatsangehörigkeit. Von Anfang an war Colonia Schauplatz des größten geopolitischen Konflikts am Río de la Plata. Die großen Kolonialmächte Portugal und Spanien kämpften seit seiner Gründung durch den Portugiesen Don Manuel Lobo 1680 um den strategisch äußerst günstig liegenden Ort. Bis 1778, wo es endgültig Spanien zugesprochen wurde, wechselte Colonia ganze sieben Mal seinen Besitzer.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2516" title="4-kloster-von-san-franciso-xavier" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/03/4-kloster-von-san-franciso-xavier.jpg" alt="4-kloster-von-san-franciso-xavier" width="448" height="285" />Heute ist Colonia die älteste Stadt Uruguays. Ihr historischer Kern wurde 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das koloniale Musterstädtchen ist eine besondere Schönheit. Von den spanischen Gründungen hebt es sich durch seine portugiesisch geprägte Architektur ab, die man noch heute bewundern kann. Die engen gepflasterten Gässchen muten geradezu zauberhaft-romantisch an, umsäumt von kleinen alten Steinhäusern. Unter ihnen befindet sich die „Casa de Nacarello“, im Volksmund auch „Casa rosada“ genannt, ein original erhaltenes Wohnhaus aus der Zeit zwischen 1722 und 1749. Es liegt in der „Calle de los Suspiros“, der Straße der Seufzer. Unendlich viele Legenden ranken sich um diesen Namen. Die beliebteste erzählt von einem Mädchen, das in einer wunderschönen Mondnacht auf seinen Geliebten wartete, als ihm plötzlich von einem Maskierten ein Dolch in die Brust gestoßen wurde. Das Letzte, was man von ihm vernahm, war ein leise dahingehauchter Seufzer des Abschieds. Die „Iglesia Matriz“ ist die älteste Kirche des Landes und einige Teile haben stark unter den etlichen Kriegen und Eroberungen gelitten. Nahe der Küste sind das Stadttor und ein Teil der Stadtmauer noch erhalten. Die heutigen Ruinen weisen auf die Mauer hin, wie sie 1811 bestand. Zum erstenmal eingeweiht worden ist sie allerdings schon 66 Jahre zuvor. Ein interessantes Bild des Kontrastes eröffnet der Blick auf die Ruinen des Klosters vom Ende des 17. Jahrhunderts mit dem weißen Leuchtturm von 1857 im Hintergrund.<br />
Die Geschichte des Ortes wird in einigen Museen bewahrt und dargestellt. Sowohl der spanischen und portugiesischen Kultur als auch derjenigen der Eingeborenen, die schon vor den Europäern das Land besiedelten, wird gebührend Platz eingeräumt. Ungeachtet seines beträchtlichen Alters ist Colonia keineswegs ein verstaubtes und verschlafenes Nest, sondern ein lebendiger Ort mit allerlei kleinen urigen Geschäften, Cafés, Restaurants und einem Yachthafen. Seinen einzigartigen Charme verdankt es allerdings trotzdem der Ruhe und dem Frieden, den es mittlerweile gefunden hat.</p>
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		<title>Venezuela als bevorzugter Handelspartner oder Mitglied des MERCOSUR?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 20:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verstärkt setzen sich immer mehr paraguayische Politiker für einen Eintritt Venezuelas in den MERCOSUR ein. Grund für diese Bemühungen sind die neuen Absatzmärkte ,vor allem für paraguayische Fleischprodukte, die von Venezuela in Aussicht gestellt werden.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstärkt setzen sich immer mehr paraguayische Politiker für einen Eintritt Venezuelas in den MERCOSUR ein. Grund für diese Bemühungen sind die neuen Absatzmärkte ,vor allem für paraguayische Fleischprodukte, die von Venezuela in Aussicht gestellt werden.  </p>
<p>Die paraguayische Regierung engagiert sich für eine Einbeziehung Venezuelas in die Freihandelszone MERCOSUR. Staatspräsident Fernando Lugo forderte vom nationalen Kongress, dass diesbezüglich in Kürze eine Entscheidung getroffen werden solle. Jedoch nicht nur der Staatspräsident, sondern auch Aussenminister Alejandro Hamed Franco setzt sich für Venezuelas Eintrittsgesuch ein. Motivation für das Engagement der paraguayischen Regierung ist die Hoffnung einen starken Handelspartner für Paraguay zu gewinnen. Der Aussenminister  sieht in der Kooperation mit Venezuela vor allem eine weitere Exportmöglichkeit für paraguayisches Fleisch. Ein Kaufinteresse wurde von der Regierung in Venezuela bereits angekündigt. Urugay und Argentinien befürworten ebenfalls das Gesuch von Hugo Chávez, dem Präsidenten von Venezuela.  </p>
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		<title>Uruguay – BIP-Wachstum von 10,6%</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 21:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[BIP]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Regierungsberichten sei das Bruttoinlandsprodukt Uruguays 2008 um 10,6% gestiegen. Dies lässt sich vor allem auf die Inbetriebnahme der finnischen Zellstofffabrik Botnia zurückführen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Regierungsberichten sei das Bruttoinlandsprodukt Uruguays 2008 um 10,6% gestiegen. Dies lässt sich vor allem auf die Inbetriebnahme der finnischen Zellstofffabrik Botnia zurückführen. Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen an, die ein Land innerhalb eines Jahres hergestellt und erbringt.  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zollerhebung künftig in den Ankunfsthäfen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oscar Rodríguez Campuzano, der Vizeminister des Außenministeriums gab bekannt, dass die Erhebung der Zollgebühren künftig in den Häfen des Mercosur, in denen die Waren ankommen, erhoben werden sollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oscar Rodríguez Campuzano, der Vizeminister des Außenministeriums gab bekannt, dass die Erhebung der Zollgebühren künftig in den Häfen des Mercosur, in denen die Waren ankommen, erhoben werden sollen. </p>
<p>Vorbild für diese Praxis, bei der die Verzollung (und der entsprechende Geldeinzug) im Ankunftshafen durchgeführt wird, ist die Europäische Union. Paraguayische Zollagenten befürchten, dass sie durch diese Änderung arbeitslos werden könnten. Außerdem geben Gegner der neuen Praxis zu befürchten, dass so keineswegs sichergestellt sei, dass die in anderen Ländern des Mercosur eingezogenen Zollgebühren auch ohne Verzug nach Paraguay überwiesen würden. Die Unsicherheit über die Richtigkeit der getroffenen Entscheidung ist auch auf gegensätzliche Verträge zurück zu führen. Es gibt eine Vereinbarung innerhalb des Mercosur, wonach für Paraguay ankommende Importwaren, die in See- und Flughäfen anderer Mercosur-Länder ankommen, als Transitgut nach Paraguay weitergeleitet werden, wo dann die Verzollung stattfindet. Eine andere Vereinbarung betrifft den gemeinsamen Außenzollsatz verschiedener Produkte, der stets in Paraguay zu zahlen sei. Deswegen überraschte die Ankündigung des Vizeministers des Außenministers, von nun an im Ankunftsland zu entzollen, viele Betroffene sehr.  Da auch nach lebhaften Protesten keine Änderung des Vorhabens erfolgte, schlussfolgern Beobachter, dass tatsächlich die Absicht besteht, dieses neue System im Mercosur einzuführen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paraguay übernimmt Vorsitz des Mercosur-Parlaments</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 16:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Semester des laufenden Jahres, wird Paraguay den Vorsitz im Mercosur-Parlament innehaben. Bei der 1. Sitzung des Parlasur im Jahr 2009, wurde Ignacio Mendoza Unzaín zum Präsidenten gewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Semester des laufenden Jahres, wird Paraguay den Vorsitz im Mercosur-Parlament innehaben. Bei der 1. Sitzung des Parlasur im Jahr 2009, wurde Ignacio Mendoza Unzaín zum Präsidenten gewählt.</p>
<p>Bereits im 2. Semester des letzten Jahres wurde Paraguay durch ihn, damals noch im Amt des Vizepräsidenten, vertreten. Das Präsidentschaftsgremium wird durch Vertreter der Mitgliedsstaaten Argentinien, Brasilien und Uruguay vervollständigt. Die Präsidentschaft des Parlasur rotiert ständig unter den einzelnen Mitgliedsstaaten. Wahl- und stimmberechtigt sind sämtliche Mitgliedsstaaten, ausgenommen derer, die sich noch im Beitrittsprozess befinden. Die nächste Sitzung des Parlasur findet im März statt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Marihuana zu Süßkraut</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 20:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marihuana]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem jährliche "Welt-Drogen-Report ", den die Vereinten Nationen 2008 herausgaben, geht hervor, dass Paraguay jedes Jahr knapp 6000 Tonnen Marihuana im Wert von ca. 3,6 Milliarden US$ produziert. Die gestiegenen Absatzchancen von Stevia auf dem Weltmarkt könnten dazu führen, dass selbst der ertragreiche Marihuanaanbau als weniger rentabel erscheint, als das heiss begehrte Süßkraut. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-824" title="marihuana_plant" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/02/marihuana_plant.jpg" alt="marihuana_plant" width="600" height="450" />Aus dem jährliche &#8220;Welt-Drogen-Report &#8220;, den die Vereinten Nationen 2008 herausgaben, geht hervor, dass Paraguay jedes Jahr knapp 6000 Tonnen Marihuana im Wert von ca. 3,6 Milliarden US$ produziert. Die gestiegenen Absatzchancen von Stevia auf dem Weltmarkt könnten dazu führen, dass selbst der ertragreiche Marihuanaanbau als weniger rentabel erscheint, als das heiss begehrte Süßkraut.</p>
<p>Rund 70 Prozent des Marihuana wird nach Brasilien geschmuggelt, 20 Prozent gehen nach Argentinien und 10 Prozent nach Chile. Auch nach Uruguay wird die Droge verkauft. Die Kilopreise für Marihuana belaufen sich in Brasilien auf rund 500 Dollar, in Argentinien auf 800 Dollar und in Chile auf 1000 Dollar pro Kilogramm. Auf nationalem Gebiet wird das Marihuana für rund 150 Dollar/Kilo gehandelt. Damit entsprechen die Einnahmen, die über Marihuana ins Land fließen, beinahe den Einnahmen, die über den Export entstehen.</p>
<p>Der Bauernverband FNC macht die Regierung dafür verantwortlich, die Kleinbauern durch fehlerhafte Landverteilung ohne Wegebau, Trinkwasserbeschaffung, Bau von Schulen und der Unterstützung der Produktion, in die Arme der Marihuanahändler getrieben zu haben.</p>
<p>Mittlerweile tendieren jedoch immer mehr Kleinbauern dazu, von Marihuanaanbau auf die Kultivierung von Süßkraut (Stevia) umzusteigen. Zum einen müssen sie so nicht mehr die Zerstörung ihres Feldes durch die Drogenjäger der Regierung befürchten und seitdem der aus dem Kraut gewonnene Süßstoff auch in den USA zugelassen ist, rentiert sich der Anbau auch aus finanzieller Sicht. Laut eigener Aussage verdient ein Kleinbauer, der das auch als Stevia bekannte Süßkraut anbaut, umgerechnet 2000 US$ pro Hektar. Mehrere Firmen, darunter auch ausländische Unternehmen, haben mittlerweile hunderte von Bauern für den Anbau geworben. Allein im Departement San Pedro erhält eine Genossenschaft von ca. 1000 Bauern Stevia-Saatgut von einem Exportunternehmen auf Kredit, welches die Ernte dann abnimmt und somit den Vorschuss erhält. Eine US-Firma hat hingegen 3 Mio. US$ in Pflanzenzucht investiert und erwägt weiterhin den Bau einer Kristallisationsanlage. Die damit nutzbare Anbaufläche soll ca. 4000 Hektar betragen, was zur Ernährung tausender Bauern führen könnte, da der Süßkrautanbau äußerst arbeitsintensiv ist.</p>
<p>Dieser Umschwung könnte Tabak und Baumwolle als Crash Crops der Kleinbauern verdrängen und Stevia sowie Sesam an deren Stelle treten lassen</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Uruguay verliert 29% seines Milchviehbestandes</title>
		<link>http://www.farmland-online.com/rafaela/788/uruguay-verliert-29-seines-milchviehbestandes/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rinderhaltung & Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Folge der schweren Dürre im Süden des Landes, geht Uruguay von Verlusten zwischen 25 und 29 Prozent seines Milchviehbestandes aus. Dies bedeutet einen Verlust von 50 Millionen Dollar in der Produktion.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-790" title="sequia-en-la-violeta-pergamino" src="http://www.farmland-online.com/wp-content/uploads/2009/01/sequia-en-la-violeta-pergamino.jpg" alt="sequia-en-la-violeta-pergamino" width="400" height="269" />Als Folge der schweren Dürre im Süden des Landes, geht Uruguay von Verlusten zwischen 25 und 29 Prozent seines Milchviehbestandes aus. Dies bedeutet einen Verlust von 50 Millionen Dollar in der Produktion.</p>
<p>Vertreter des landwirschaftlichen Sektors in Uruguay verkündeten gestern diese erschreckenden Zahlen gegenüber der Agentur ANSA Kabel aus Montevideo.</p>
<p>Man geht davon aus, dass von den ungefähr 350 000 Milchkühen, die pro Kopf jährlich 4000 Liter Milch produzieren, über 100 000 Stück durch das Fehlen von Futtermitteln starben. Diese Schätzung basiert auf Aussagen der Handelskammer der urugayischen Milchproduzenten. Ein solcher Verlust würde einen Rückgang der Produktion um 300 000 Millionen Liter Milch bedeuten. Bei dem aktuellen Preis von 16 Cent pro Liter käme man auf einen wirtschaftlichen Verlust von rund 50 Millionen Dollar in einem Jahr.</p>
<p>Die Dürre im südlichen Uruguay hat neben den hohen Verlusten von Milchkühen auch gravierende landwirtschaftliche Folgen. Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung und hunderte Brandherde auf Feldern und in Wäldern, verschlimmern zusätzlich die Situation auf dem Lande. Die Regierung beschloss bereits am 12. Januar den „Zustand des landwirtschaftlichen Notfalls&#8221; und ordnete Maßnahmen zur Bewältigung der Situation, einschließlich der Einfuhr von Futterrationen aus Argentinien an.</p>
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